Gar nicht so einfach

Der Start in den Rest des Sommers war für uns gar nicht so einfach. Mit dem Beginn der Kita war die Kleine erst einmal krank, sie hatte das Herpesvirus, was wohl teilweise echt heftig ist. Bei uns war es das jedenfalls. Fieber und Ausschlag an der Lippe war nicht mal das schlimmste, ihr kompletter Mund war feuerrot (auch das Zahnfleisch) und sie konnte praktisch nichts essen. So sehr ich wirklich kein Fan mehr vom Stillen bin – in dieser Zeit war ich es. So haben wir es geschafft, dass sie „nur“ ein knappes Kilo abgenommen hat. Da sie sowieso mit vorher knapp 12 und jetzt wieder etwas über 11 Kilo sehr wenig wiegt bei 90 cm Körpergröße, ist das dann immer beruhigend. Zusätzlich hat sie zwischenzeitlich sogar das Trinken verweigert, da haben wir uns richtig große Sorgen gemacht. Nach einer Woche ging es ihr endlich etwas besser, die Laune war dann auch wieder gut, nachdem die Schmerzen im Mund wohl endlich besser geworden sind. Glücklicherweise ist dieser Virus wohl etwas, das man nur einmal so schlimm durchmachen muss.

Als es dann wieder in die Kita ging, war am Morgen beim Abgeben schon alles etwas anders. Nach dem Frühstück wurden wir angerufen, dass sie ganz traurig ist, nur auf dem Schoß sitzt und zwischendurch weint. Sofort haben wir sie abgeholt und im Laufe des Tages dann auch rausgefunden, was los ist: Sie vermisst ihre Freunde und das richtig doll. An dem Tag war der letzter verbliebene aus der „alten Truppe“ dann auch nicht da und das hat wohl den Ausschlag gegeben, dass wir sie das erste Mal überhaupt aus der Kita abholen mussten. Richtig „Liebeskummer“ hat sie, es bricht uns das Herz, das zu sehen. Die nächsten Tage wollte sie dann gar nicht hingehen, jetzt machen wir seit zwei Tagen den Versuch, sie erst zu bringen, wenn ihre Lieblingserzieherin da ist. Das funktioniert recht gut und ich denke, dass wir nächste Woche dann alles wieder wie immer machen können. Es ist eben ihr erster richtiger Verlust, den sie bewusst wahrnimmt. Die Kinder kennen wir alle nicht privat, die sind jetzt eben im Kindergarten und damit für sie einfach weg. Das ist für uns wirklich schwer zu sehen, dass sie da so leidet.

Durch diese ganzen „Turbulenzen“ wird nun nachts doch wieder gestillt, das wollten wir ihr alles zusammen emotional nicht zumuten, denn auch das hat sie ziemlich gar verarbeitet. Die Nächte sind allgemein sehr unruhig, sie wacht seit dem August wieder viel häufiger auf und alle schlafen irgendwie schlecht. Wir müssen wohl alle erst in den neuen Alltag finden.

Bis auf diese ganzen Widrigkeiten ist die Zeit im Moment mit ihr einfach toll. Es macht so viel Spaß, sie kann uns alles sagen und zeigen, wir können mit ihr zusammen bummeln gehen, Tiere streicheln, toben, lachen und über vieles reden, was wir erlebt haben. Das ist so richtig schön und gut fürs Herz ♥ Auch ist es so lustig zu sehen, wie sie die Sprache von uns dann übernimmt. In der letzten Woche kam sie mit dem Telefon in der Hand zu mir und sagte: „Mama? Ich habe eine Frage. Ist Opa denn da, können wir anrufen?“ – ich sage ganz oft zu ihr: „Ich habe eine Frage.“ Wir sind sehr verliebt. Und nicht nur wir, auch unser Besuch vom Wochenende (Freunde und am anderen Tag die ganze Familie von meiner Seite) waren total begeistert, wie groß, aufgeweckt, freundlich und fröhlich sie ist.

In einem Monat geht es für uns noch einmal in den Urlaub und bis dahin haben wir das vermutlich auch richtig nötig ;-)))

Advertisements

Sommer…

Meine Güte, was ist das für ein Sommer, oder? Bei uns hat es seit Anfang Mai vielleicht drei Mal geregnet, unser Rasen gleicht einer Steppenlandschaft und die Blumenbeete im Garten können wir nur noch mit viel Wasser halbwegs aufrecht erhalten. Hinter uns liegen drei gemeinsame Wochen Urlaub, von denen wir die Hälfte in Südfrankreich und die andere Hälfte zu Hause verbracht haben. Was soll ich sagen? Die Temperaturen waren die gleichen, aber in Südfrankreich sind sie trotzdem angenehmer 😉 Die Kleine war den ganzen Tag am/im Meer, im Pool oder hat sich als kleine Attraktion mit dem faltbaren Bollerwagen durch die Stadt ziehen lassen (offenbar kennt man diese Wagen in Frankreich kaum und ein kleines blondes Mädchen ist da auch eher selten ;-)). Sie liebt es einfach, zu schwimmen und macht das auch schon richtig gut.

Die gute Woche zu Hause haben wir dazu genutzt, das Haus ein wenig auszumisten und den Garten noch etwas zu dekorieren. Außerdem haben wir die Kleine nachts abgestillt, was jetzt seit einer guten Woche anhält. Seitdem hat sie zwischen 19/20 Uhr (wenn sie einschläft) und 4:30/5:00 Uhr auch keine Milch mehr bekommen. Sie meckert zwar ab und zu noch darüber, aber es klappt ziemlich gut und sie versteht auch, dass „die Milch jetzt schläft“. Trotzdem sind – zumindest bisher – die Nächte nicht erholsamer, denn entgegen aller klugen Berichte wird sie genauso oft wach wie sonst auch (ein- bis zweimal meisten)…nur ich bin noch wacher, wenn sie dann so wieder einschlafen muss. Nun ja, vielleicht ändert es sich ja noch, aber wir wollen eben langsam mehr weg vom Stillen. Die ersten Tage wollte sie dann vor allem vormittags viel trinken, aber das hat sich nun auch gelegt und so würde ich sagen, sie trinkt eigentlich hauptsächlich morgens zum Aufwachen und abends zum Einschlafen und dazwischen ein- bis zweimal. Je nachdem, was wir so unternehmen. Fürs erste bin ich damit ganz zufrieden, zumal es ziemlich problemlos geklappt hat. Im Urlaub habe ich gemerkt, dass sie nachts nicht mehr unbedingt etwas braucht und das Gefühl stimmte dann wohl auch.

Sprachlich explodiert die Kleine geradezu. Das ist wirklich unglaublich, was sie alles sagen kann und wie sie exakt das nachspricht, was wir sagen. Gestern zum Beispiel sagte meine Frau im Auto zu mir: „Ja, das ist dann ja um die Ecke quasi.“ Die Kleine guckt mich an und sagt: „Das ist um die Ecke quasi“ – und sie spricht das wirklich so aus, dass es auch jeder verstehen kann. Klar, sie spricht schon wie ein Kleinkind, aber absolut deutlich. Sie ist auch sehr höflich, sagt immer „danke“ oder „dankeschön“ und auch „bitte“, das ist richtig toll. Überhaupt ist sie ein wirklich liebes und ausgeglichenes Kind, wenn sie nicht gerade einen Trotzanfall hat (weil wir das Brötchen falsch aufgeschnitten haben). Sie spielt auch schon richtig mit dem Tonfall, kann ganz empört „Mama!“ (oder neuerdings auch „Mami!“) rufen oder auch richtig lieb „Mamaaaaa?“ fragen, das macht echt Spaß. Im Moment spielt sie am liebsten mit einem dreijährigen Jungen und die beiden können sich richtig gut unterhalten. Da merkt man ein Jahr Unterschied wirklich kaum.

Ich arbeite seit dieser Woche wieder, meine Frau muss ab Montag wieder hin. Da die Kita dann noch drei Tage geschlossen hat, kommt mein Vater und unterstützt uns bei der Kinderbetreuung. Ich werde wohl zwei Tage Home-Office machen können, aber da braucht man natürlich trotzdem jemanden, der aufpasst. Und die Kleine freut sich riesig, wenn sie viel mit Opa spielen kann, das passt also 🙂 Wir sind ganz gespannt, wie es dann in der Kita laufen wird, denn dann gehört sie zu den Ältesten dort. Es kommen aber (glücklicherweise) nicht nur ganz Kleine dazu, sondern auch ein paar in ihrem Alter. Trotzdem ist es für sie etwas schade, weil sie eigentlich am liebsten mit den Älteren gespielt hat, die nun leider alle weg sind. Das war ihre „Clique“ sozusagen. Mal sehen, wie es sich dann alles neu sortiert.

 

Aktuelle Entwicklungen

Hier auch mal wieder etwas von uns: Wir freuen uns über den (Hoch-)Sommer in Norddeutschland und genießen weiterhin die schöne Zeit. Der Mittagsschlaf ist mittlerweile ziemlich out, manchmal macht sie noch ein kurzes Schläfchen, das dauert aber meistens nicht länger als 20 Minuten. Und auch ohne hält sie echt prima durch und schläft dann abends gegen 18:30/19.00 Uhr innerhalb von Minuten. Auch nachts schläft sie häufig besser, es gibt wirklich viele Nächte, in denen sie nur noch einmal aufwacht – ein echter Traum für uns!!

Zusätzlich waren die Kleine und ich in den letzten beiden Tagen das erste Mal über Nacht getrennt. Ich hatte eine Dienstreise mit Übernachtung und war etwa 36 Stunden nicht zu Hause. Die Kleine und meine Frau haben das toll gemeistert, sie ist abends sogar „aus Versehen“ eingeschlafen (meine Frau hat gesagt, sie soll sich schon mal aufs Bett legen, sie holt noch ein Buch. Als meine Frau zurückkam, schlief die Kleine schon – das erste Mal in ihrem Leben ganz alleine. Wir waren beide sprachlos ;-)) und hat sich nachts sofort beruhigen lassen und weitergeschlafen. Als ich wieder da war, hat sie sofort „Milch“ gefordert und dann auch zum Einschlafen bekommen – denn ich war froh, dass ich was „loswerden“ konnte 😉

In der Kita ist auch alles so schön und entspannt, die Kleine quasselt uns den ganzen Tag voll und sagt ganze Reime auf („Igels machen Sonntagsfrüh“) – wenn sie „Segelbootpartie“ sagt, denke ich immer, mein Herz muss zerspringen – so süß ist das! Es macht so richtig Spaß, dass man einfach mit ihr reden kann. Richtige Unterhaltungen haben wir jetzt zu dritt zum Beispiel beim Essen. Zusätzlich ist sie richtig „draufgängerisch“ geworden, sie klettert noch wilder, hüpft überall hoch und runter und will immer „rennen“. Sie ist außerdem dazu übergangen, ihre Wünsche immer in kleine Fragen zu verpacken, so dass wir nicht wirklich nein sagen können:

„Wollen wir ein Buch lesen?“

„Wollen wir ein Eis essen?“

„Wollen wir mit dem Fahrrad fahren? Zum Spielplatz?“

Mein Zyklus spielt sich gerade wieder langsam ein, ich fange jetzt mal an, Ovulationstests zu machen, um zu sehen, ob überhaupt ein Eisprung stattfindet. Außerdem will ich bei meinem Hausarzt schon einmal die notwendigen Blutuntersuchungen machen lassen, die wir zur Behandlung in Dänemark brauchen. So wäre dann alles vorbereitet, wenn wir uns irgendwann spontan entscheiden sollten, das erste Mal hinzufahren. Ich tippe mal auf Spätsommer/Anfang Herbst. Es muss ja auch immer passen, dass der Eisprung Richtung Wochenende fallen würde, weil meine Frau nicht einfach so Urlaub nehmen kann. Wir sind gespannt, wollen aber unsere „reservierten Versuche“ auf jeden Fall noch nutzen. Die Chancen stehen ja eher geringer, aber einmal hatten wir ja schon großes Glück ♥

Unsere kleine, große Tochter.

Jetzt geht es wirklich schlagartig. Unsere Kleine wird groß. Jeden Morgen bin ich wieder überrascht, wie gut sie sich uns schon mitteilen kann. Wie sie wahlweise „Bitte alle aufstehen, wir lesen ein Buch!“ oder „Nein, Mama, Du musst nicht aufstehen!“ ruft. Wie sie gleich morgens mit einem Grinsen aufwacht und uns anstrahlt: „Hallooooo!“ – richtig bereit zu neuen Schandtaten. So süß!

Im Augenblick genießen wir einfach das Wetter und die ganzen freien Tage. Hier ist der Sommer ausgebrochen, für Norddeutschland sehr ungewöhnlich, haben wir schon seit Wochen richtig tolles Wetter. Wir fahren an den Strand, sind im Garten, waren auf einer Hochzeit, machen Radtouren, sind viel auf dem Spielplatz und treffen uns mit Freunden. Alles sehr entspannt! Jedenfalls meistens, gerade kommen uns die vier letzten Backenzähne dazwischen (zwei gucken aber schon raus, einer oben, einer unten) und die Tatsache, dass die Kleine nicht mehr wirklich einen Mittagsschlaf braucht. Sie schläft also entweder sehr kurz oder gar nicht, was aber ab dem späten Nachmittag manchmal zu Wutausbrüchen führt…

Zusätzlich haben wir uns entschieden, sie tagsüber endlich komplett abzustillen. Das war ja irgendwie überfällig, aber so richtig konnten wir uns nicht aufraffen. Nun ist es schon fast eine Woche geschafft und es gab auch wenig Trennungsschmerz. Ich muss nämlich Anfang Juni zwei Tage auf eine Dienstreise und da wird die Nacht schon schwer genug (wir waren noch nie eine Nacht getrennt und es wird das erste Mal, dass sie länger als 12 Stunden keine „Mama, Milch!“ bekommt. Ich bin gespannt!), deshalb fangen wir die Tage schon mal an als kleine Vorbereitung. Außerdem habe ich langsam auch nicht mehr so viel Lust darauf, vor allem tagsüber. Nachts ist es nach wie vor praktisch und seit sie sich dazu entschieden hat, ab und zu sogar mal von 19:30 Uhr bis etwa 3:30 Uhr in einem Stück zu schlafen, bin ich da auch relativ entspannt geworden 😉 Nach wie vor ist sie einfach ein schlechter Schläfer, aber ich bin ja froh, wenn ich drei Stunden am Stück schlafen kann. Wenn es dann mal fünf sind, bin ich praktisch schon ausgeschlafen. Das hätte ich vor drei Jahren nicht von mir behauptet! Überhaupt, in den letzten Wochen hat sich nach den ganzen Geschehnissen Ende letzten Jahres und Anfang diesen Jahres das erste Mal so eine richtige Entspannung über unsere kleine Familie gelegt ♥

Die Kleine bringt weiterhin unser Herz zum Schmelzen. Sie singt „Der Mond ist aufgegangen“ in ihrem Fahrradanhänger oder ihrer Puppe „La Le Lu“ vor. Sie erzählt richtige Geschichten und wir wissen, was in der Kita passiert ist, ohne dass es uns dort jemand erzählt hat. Richtig toll! Nach wie vor geht sie total gerne dorthin und ist einfach ein sehr offener, fröhlicher und selbstständiger Mensch. Wir sind sehr stolz und denken nun ganz, ganz langsam doch mal daran, dass wir irgendwann noch einen Versuch für ein zweites Baby wagen werden. Ich denke, auf jeden Fall in diesem Jahr – denn ich werde ja auch wirklich nicht jünger.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer Insemination (ohne Hormonbehandlung), wenn noch ein wenig gestillt wird? Hat das irgendwelche Nachteile? Meinen Zyklus muss ich jetzt sowieso erst einmal beobachten, nachdem ich fast drei Jahre keinen hatte 😉 Mal sehen, wie es weitergeht!

U7 und weitere Entwicklung

Wir hatten kurz nach dem Geburtstag auch den Termin zur U7. Es war einfach eine Katastrophe. Ich ahnte schon nichts gutes, denn am Empfang klammerte die Kleine sich an mich und sagte: „Nach Hause gehen.“ Das sagt sie eher selten und meint es dann meistens auch so. Tja, in dem Fall leider nicht machbar und so können wir euch sagen: Sie wiegt 10,5 kg. Das hätten wir von unserer Waage auch gewusst. Sie wollte sich nicht messen lassen und als sie den Arzt gesehen hat, hat sie nur noch geschrien und wollte sich anziehen. Die Größe wissen wir jetzt, sie ist 86 cm groß – das haben wir dann zu Hause gemessen. Sie fühlte sich dort einfach wirklich gar nicht wohl und hatte Angst. Generell mag sie es nicht, bei dem Arzt zu sein. Sie hat die vorherigen Termine auch immer geschrien. Es nützt aber leider nichts, wir haben hier für mehr als 80.000 Einwohner nur zwei Kinderarztpraxen und die Plätze sind mehr als begehrt. Also hoffe ich, dass sie einfach nie wieder krank wird und wir nur zu den U-Untersuchungen hin müssen 😉 In so einem Fall bin ich froh, dass die Kleine in die Krippe geht, denn so haben wir ja eine realistische Einschätzung, dass sie sehr gut entwickelt ist. Dazu aber gleich mehr.

Wir haben die Woche „Sommer im April“ für unseren Garten genutzt und diesen noch weiter für unsere Kleine (und uns) umgestaltet. Es gibt jetzt ein Spielhaus und bald auch noch mehr Rasenfläche. Die Kleine hat ihre ersten Runden im Planschbecken bereits hinter sich und hat ein Wochenende lang ganz viel Zeit mit ihrem Opa verbracht, der extra zu Besuch kam um auf sie aufzupassen. Die beiden verstehen sich sehr gut und verbringen gerne Zeit zusammen. Und meine Frau und ich haben es genossen, dass wir wieder gemeinsam an etwas arbeiten und ein Projekt auch mal zu Ende bringen konnten. Das war toll!

Gestern hatten wir dann das „Baum-Entwicklungsgespräch“ in der Kita. Wir mussten vorab in dem entsprechenden Buch (nach dem „Baum der Erkenntnis“) ausfüllen, was wir denken, was unsere Kleine kann und das wurde dann in einem einstündigen Gespräch abgeglichen. Mehr allerdings nicht. Irgendwie hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, hätte mir gewünscht, vielleicht mal die Stärken und Schwächen unserer Kleinen dort in der Gruppe etwas eingeschätzt zu bekommen. Meine Frau bekommt das immer mal zwischendurch mit, dass die Erzieherinnen sie zum Beispiel sprachlich als sehr weit entwickelt beschreiben und sie auch andere Sachen super macht. Die einzig neuen Erkenntnisse waren, dass sie gute Tischmanieren hat (ich hätte jetzt nicht gewusst, was gute Tischmanieren für ein zweijähriges Kind sind ;-)) und dass sie nun auch mal anfängt, anderen Kindern etwas wieder wegzunehmen, wenn sie es vorher hatte. Sie kann es wohl nicht ertragen, wenn andere ihretwegen traurig sind, setzt sich jetzt in so einem Fall aber trotzdem mal durch. So in diese Richtung hätte ich mir das Gespräch eher gewünscht, um sich selbst, die Umgangsweise mit ihr und unserer Erziehung auch mal hinterfragen zu können. Die anderen Dinge wusste ich ja bereits, dass sie sie kann, weil wir sie eigentlich sehr ähnlich zur Erzieherin eingeschätzt haben.

Jetzt freuen wir uns nach ein paar anstrengenden Nächten (die Backenzähne kommen, dieses Mal schiebe ich das wirklich da drauf…okay, ich schiebe es immer auf die Zähne – seit knapp zwei Jahren ;-)) auf ein langes Wochenende nur für uns drei. Das wird toll endlich mal wieder ♥

2 Jahre alt!

Am Dienstag hatte unser kleiner Sonnenschein Geburtstag und wir haben sie ganz doll gefeiert. Was für ein schöner Tag – bei uns der erste richtige Frühlingstag nach einem sehr langen Winter. Die Familie war da und die Kleine morgens ein paar Stunden in der Kita. Und sie war wirklich rundum glücklich an diesem Tag – und wir auch! ♥

Wir sind so wahnsinnig stolz auf unsere Kleine, die jetzt schon so groß ist. Sie betont das auch immer wieder uns sagt: „Ich bin schon groß!“ Ihre Sprache ist in der Urlaubswoche scheinbar noch einmal explodiert, sie sagt jetzt nur noch selten ihren Vornamen, sondern meistens „ich“, benutzt sehr viele Verbformen und benutzt auch schon die Vergangenheitsform. Klar, alles in kindlicher Sprache, aber sie kann wirklich viel erzählen. Jetzt wird uns mit jedem Tag bewusster, wir aufregend so ein Leben als Kleinkind ist!

Zum Geburtstag hatten wir uns gegen das klassische Laufrad entschieden und haben unserer Kleinen ein Laufrad mit drei Rädern geschenkt, das wir später zu einem Laufrad mit zwei Rädern umbauen können.  Und es war absolut die richtige Entscheidung! Von der ersten Minute an hat sie auf ihrem Fahrrad gesessen, ist draußen auch schon richtig schnell rumgeflitzt und guckt immer als erstes beim Heimkommen danach, ob das Rad noch im Wohnzimmer steht. Sie ist so stolz!

Die Trotzphase hat uns voll im Griff, „ich/[Vorname] muss alleine machen“ die liebsten Wörter. Viele Kleinigkeiten führen zu einem Schmollmund und auch mal zu Wutausbrüchen auf dem Boden. Seit ein paar Wochen ist auch das Wickeln und Anziehen ein echtes Drama. Sie mag sich einfach nicht gerne an- und umziehen (auch nicht alleine). Nur abends vor dem Baden, da geht das Ausziehen ganz schnell, das liebt sie nämlich nach wie vor heiß und innig.

Wir sind immer wieder erstaunt, was sie alles kann. Gestern morgen in der Kita hat sie tatsächlich meine Frau veräppelt, erst so getan, als würde sie beim Abschied traurig gucken und dann ist sie lachend weggerannt, als meine Frau auf sie zuging ;-D Sie ist wirklich ein kleiner Clown und lacht wahnsinnig viel.

Wir genießen die Zeit sehr, irgendwie ist es recht stressig gerade und wir versuchen, uns kleine Verschnaufpausen zu verschaffen. Trotzdem würde ich um nichts in der Welt gegen die ersten Tage im Jahr 2016 tauschen mögen – eine typische Baby-Mama werde ich wohl nicht mehr. Ist es doch so viel schöner, mit ihr herumalbern und auch schon ein wenig quatschen zu können ♥

Endlich Urlaub!

Wir sind ja sowieso sehr viel unterwegs, ob in Hotels oder zu Besuch bei der Familie. Aber länger weg waren wir jetzt schon ein paar Monate nicht mehr und ich habe es echt vermisst. Einfach mal eine Woche nicht zur Arbeit zu gehen und die Zeit ein wenig zu verplempern – das fehlt mir im Alltag oft, denn meistens ist alles ziemlich durchgetaktet. Und das, obwohl wir mit dem Halbtagsjob meiner Frau und meiner Zeit im Home-Office schon eine sehr große Flexibilität genießen. Trotzdem, zwischen arbeiten, Haushalt, einkaufen, Kita, Sportgruppe, Treffen kleiner Freunde und dem Garten bleibt manchmal nicht viel Zeit für ein wenig „Müßiggang“. Das holen wir dann jetzt nach. Meine Frau hatte diese Woche schon frei, heute ist die Kleine den ersten Tag zu Hause (die Kita hat nächste Woche dann auch zu) und ich komme dann heute Nachmittag dazu. Wie sehr ich mich freue!

Wir werden dann eine laaange Autofahrt machen (etwa acht Stunden) und ein paar Tage im Allgäu verbringen. Ach, ich freu mich so! Habe ich das schon gesagt? 🙂

Wenn wir wiederkommen ist schon Ostern und danach steht ja der zweite Geburtstag unserer kleinen Maus an. Sie ist ganz aufgeregt, denn viele ihrer kleinen Freunde hatten bereits Geburtstag und da war sie immer schon ein wenig neidisch. Aber sie guckt uns dann immer mit großen Augen an und sagt ganz stolz: „[Name] auch bald Geburtstag!“ So gerne, wie sie im Moment singt, wird sie vermutlich ihr Geburtstagslied noch selbst trällern… wir werden berichten.

Nachdem die letzten beiden Jahre unsere kleine Zierkirsche immer genau an ihrem Geburtstag geblüht hat, wird das dieses Jahr wohl nichts mehr. Dafür war es einfach zu kalt die letzten Wochen. Aber vielleicht kann meine Frau sich dann an ihrem Geburtstag drüber freuen ♥

Euch allen frohe Ostern!

Der Frühling kommt!

Gestern war es bei uns 20 Grad wärmer als noch vor drei Tagen. Unvorstellbar! Wir haben den ganzen Nachmittag im Garten und bei einem Spaziergang draußen verbracht, das war toll ♥ Wir drei freuen uns so sehr auf den Frühling!

Unsere Kleine wird richtig groß und auch nicht müde, das immer wieder zu betonen. Sie öffnet jetzt alleine alle Türen (immerhin hat sie bei der Haustür laut „Tschüß!“ gerufen, so dass wir sie zurückhalten konnten und diese jetzt immer abschließen), will sich alleine an- und ausziehen und hat gestern das erste Mal mittags in der Kita geschlafen. Das hat sie alleine beschlossen, dass sie das möchte. Für uns müsste sie es nicht, weil es von der Arbeitszeit egal ist (meine Frau arbeitet ja nur bis etwa 11:30/12:00 Uhr und kann sie dann abholen), aber sie wollte es. Es hat dann auch prima geklappt, sie war die letzte, die noch geschlafen hat. Ja, Mittagsschlaf kann sie gut – im Gegensatz zu nachts 😉 Wir machen das jetzt aber einfach weiter so, dass sie in der Kita schläft, so lange sie Lust hat. Ich denke, alles was die Kleinen selbst einfordern, kann ja nur gut sein…ok, außer Schokolade und Videos vielleicht ;-D

Sie entwickelt auch einen wirklich starren eigenen Willen. Zwei Wochen lang hatten wir eine richtig extreme Vorschau auf die echte Trotzphase, da hat sie bei wirklich JEDER Gelegenheit geschrien, geweint und gebockt. Das ist jetzt wieder besser geworden, im Moment ist sie wegen der letzten Backenzähne etwas weinerlich, aber sonst sehr, sehr gut drauf. Sie weiß auch genau, was sie will. Am liebsten trägt sie Jacken – keine Pullover. Ich muss da noch mal in die Nähproduktion gehen, bisher habe ich nicht genug genäht. Sie möchte eine Spange vorne in den Haaren, aber keinen Zopf. Sie muss morgens zum Frühstück erst ihre Bananenmilch bekommen und am Wochenende Kakao (den aus ihrem kleinen Becher mit ihrem Namen und der Robbe drauf). Sie muss abends zum Einschlafen auf ihrem Kopfkissen liegen aber unter meiner Decke. Und so geht es weiter…da sie sich sehr gut ausdrücken kann, wissen wir aber meistens, warum ihr etwas nicht passt.

Wir waren über meinen Geburtstag in Holland und das war auch das erste Mal, dass ihr das Hotelzimmer nicht ganz geheuer war und sie abends erst einmal lieber nach Hause wollte. Auch solche Dinge nimmt sie jetzt eben wahr, das war bisher sonst kein Problem. Wir lassen uns davon natürlich nicht vom Reisen abhalten, sie fand es in Holland nämlich prinzipiell genauso schön wie wir 🙂

Den Wortschatz wachsen zu sehen, ist im Moment neben der Tatsache, dass sie immer noch süßer wird und vor allem immer noch lustiger, das schönste. Sie liebt ja beispielsweise den Mond und vor ein paar Tagen habe ich ihr abends das erste Mal „Der Mond ist aufgegangen“ vorgesungen. Nach zwei Tagen hat sie es dann schon selbst gesungen und wenn sie am Ende „…der weiße Nebel wunderbar.“ singt, möchte mein Herz vor Liebe zerspringen. Und wie stolz sie ist, wenn sie neue Worte lernt oder welche besser aussprechen kann! Aus „Kröte“ wird dann innerhalb von Stunden „Schikröte“ und dann „Schildkröte“. Auch unser persönliches Lieblingswort „Saugkatze“ wird nun fast immer durch das richtige „Staubsauger“ ersetzt. Unglaublich, wie schnell die Kleinen lernen. Sie überrascht uns auch mit neuen Worten oder Formulierungen. Am Wochenende habe ich mich beinahe nicht mehr eingekriegt: Wir gingen aus dem sehr warmen Wohnzimmer (mit Feuer im Ofen) in den recht frischen Hauswirtschaftsraum. Kaum war sie über die Schwelle, guckt sie mich schockiert an und sagt: „Oh Mann ey, bisschen kalt hier!“ In so einem ernsthaften Tonfall! Ich konnte mich Stunden später noch drüber totlachen.

Ansonsten genießen wir die Zeit mit Familie und Freunden, die Kleinen spielen (meistens) friedlich miteinander oder auch oft friedlich nebeneinander her 😉 In der Kita spielt sie jetzt aber wohl immer öfter mit den größeren Mädchen Rollenspiele und auch zu Hause wird schon manchmal etwas zu einzelnen kleinen Figuren oder ihrer Puppe erzählt. Generell können wir jetzt richtig toll und lange mit ihr spielen (auch mit ihrer Eisenbahn, beim Malen, mit der Kugelbahn oder im Bällebad), das genießen wir sehr.

Wir freuen uns so sehr, den Frühling mit unserer kleinen Maus genießen zu können und endlich wieder viel, viel Zeit draußen zu verbringen. Bei strahlendem Sonnenschein aber minus 10 Grad und eisigem Ostwind konnten wir nicht so wirklich einen Fuß vor die Tür setzen in den letzten Tagen. In weniger als einem Monat wird sie schon zwei Jahre alt und wir freuen uns auf die Party!

Es ist viel passiert

Lange haben wir uns nicht mehr gemeldet, denn es ist leider viel passiert. Mein Schwiegervater war ja schon vor Weihnachten ins Krankenhaus gekommen, wurde zwischenzeitlich mit dem Ziel der Rehabilitation weiter verlegt. Leider ging es ihm immer schlechter und er ist gestorben. Für uns dem Grunde nach völlig unerwartet, die letzten Tage waren wir aber doch darauf vorbereitet. Der Januar war also geprägt von Trauer, Wut, vielen Erledigungen und Organisation, zwischen Traurigkeit und dem Lachen mit der Kleinen verflogen die Tage und Wochen und nun ist plötzlich Februar, der Frühling kündigt sich manchmal schon ein wenig an und macht uns irgendwie Hoffnung, dass alles bald wieder schöner aussieht. Die Kleine hat sich im Endeffekt wohl schon länger langsam von ihrem Opa verabschiedet. Wir haben es gemerkt, dass sie immer mehr nur noch zu ihrer Oma Kontakt gesucht hat. Irgendwann wollte sie auch nicht mehr im Krankenzimmer sein und das haben wir dann für die nächsten Besuche auch so akzeptiert und uns aufgeteilt. Trotzdem hat sie natürlich gemerkt, dass alle ziemlich neben der Spur waren – ich glaube aber, sie hat es gut weggesteckt. Auch in der Kita haben sich die Erzieherinnen ganz lieb gekümmert und ihr alles genau erklärt, das hat uns sehr geholfen.

Nebenbei passiert dann so das ganz normale Leben und so blöd es vielleicht klingt, das hat irgendwie auch geholfen. Wir alle lagen flach mit Magen-Darm, wir haben mit der Familie ein Wochenende auf Langeoog verbracht und einen Geburtstag gefeiert, wir haben Einbauschränke für unser Haus vom Tischler bekommen, wir haben ein neues (also ein altes, das alte vom Schwiegervater) Auto bekommen, wir haben eine Trauerfeier gut überstanden, wir haben viele kleine und große Freunde besucht und manchmal sogar zu unserer alten Spontaneität gefunden, wir haben nun auch offiziell geheiratet, wir haben kleine und große Dinge bestaunt und aus den dunklen Tagen das bestmögliche heraus geholt.

Mit Kindern ist das alles sowieso so anders als es vorher war und man es sich vorgestellt hat. Man hat einfach kaum Zeit, traurig zu sein und sich hängen zu lassen. Die Mamas „müssen“ Essen kochen, Getränke reichen, Murmelbahnen bauen und alle Murmeln wieder einsammeln, etwas kneten, einen Mond malen, Roller fahren, den nassen Garten erkunden, Nase putzen, gemeinsam baden, viele Lieder singen, Musik anmachen, Bücher vorlesen, Türme bauen und umwerfen, Kleidung für die Babypuppe nähen, die Treppen rauf- und runterlaufen, Schuhe anziehen, Kuscheltiere suchen, den Bauch kitzeln, gemeinsam lachen, verstecken spielen, Geschichten erzählen und so vieles mehr. Jede Sekunde ist ausgefüllt mit diesem kleinen Lieblingsmenschen und wenn sie schläft, dann schliefen wir auch ein paar Minuten später, so erschöpft waren wir. Die Kleine ist echt ein Sonnenschein, sie plappert den ganzen Tag und wir singen sogar schon zusammen Lieder:

– Es gibt Lieder über Hunde…
– Wau! Wau! Wau!
– …und auch Lieder über Katzen
– Miau! Miau! Miau!
– Nur das eine Lied, das gibt’s
– noch nicht!
– und das ist das Lieeed?
– Über mich!
– Ich hab‘
– Hände (sogar) zwei.
– Und auch
– Haare (mehr) als drei.
– Ich hab‘ einen
– runden Bauch!
– Und ’ne
– Nase!
– hab‘ ich
– auch!
– Ich hab‘ links und rechts
– ein Bein!
– Und ein Herz auch nicht aus
– Stein.
– Und jetzt winke ich dir zu
– Hallo du, du, du!
– Lalalaaalalalala…

Das macht einfach riesig Spaß, zu entdecken, wie viel sie jeden Tag neu lernt! Es ist wirklich unglaublich, aber sie kann praktisch jedes Wort sprechen und spricht ALLES nach, was wir sagen. Auch ihr aktiver Wortschatz ist riesig, ich wüsste gar nicht, was sie noch nicht ausdrücken kann. Ich finde das so toll, dass man so auch (meistens) weiß, was nun gerade das Problem ist.

Auch kleinere Krisen bekommen schon wieder mehr Gewicht. Gestern zum Beispiel wurde unsere Kleine in der Kita richtig schlimm am Auge gebissen. Die Erzieherin hat uns auch gleich angerufen und „vorgewarnt“, aber da hatten die schon alles wieder im Griff. Die Kleine hat auch viel davon gesprochen, aber es geht ihr prinzipiell gut. Das hat uns gestern richtig viel beschäftigt und so bekommen solche Dinge schon wieder mehr Bedeutung, der Alltag kehrt langsam zu uns zurück. Auch wenn ich hoffe, dass eine Bissverletzung nie zu unserem wirklichen „Alltag“ gehört.

Weiterhin wird viel gestillt. Gerade in aufregenden oder eben emotional für uns schwierigen Situationen merken wir, wie sehr sie dann „Mama Milch haben?“ fordert. Es ist für sie eben am einfachsten, um einmal kurz zur Ruhe zu kommen und bestätigt zu haben, dass alles in Ordnung ist. Die Nächte sind immer noch schwierig, den stündlichen Rhythmus haben wir aber offenbar wirklich hinter uns gelassen, meistens ist sie so alle zwei Stunden wach. Irgendwann hat sie einmal von 19:30 Uhr bis 3:30 Uhr durchgeschlafen. Da ich selbst total kaputt war, habe ich von 20:00 Uhr an ebenfalls geschlafen. Wie ich mich am nächsten Tag gefühlt habe, lässt sich kaum beschreiben 😉 Das war die längste Zeit am Stück, die ich seit ihrer Geburt geschlafen habe. Für uns immer noch unvorstellbar, dass das irgendwann immer so sein wird!

Die Zeit im Moment mit der Kleinen ist einfach so wunderschön, wir sehen häufig Eltern mit zwei Kindern oder Schwangere mit einem weiteren Kind und wir für uns sind glücklich, dass wir jetzt doch etwas mehr Zeit bis zu einem eventuellen zweiten Kind haben als ursprünglich mal geplant. So können wir diese Zeit einfach genießen.

Wir sind sehr stolz und so glücklich, dass wir unsere Kleine bei uns haben ♥

Jahresrückblick 2017

Ich mache es dieses Jahr noch mal – wer hat noch Lust?

1.Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

Ich würde dem Jahr eine 8 geben. Die Kleine hat einfach riesig viel Freude gebracht, aber der Alltag mit Arbeit, wenig Schlaf und vielen Krankheiten war manchmal auch sehr anstrengend.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen. Aber nicht besonders viel 😉

3. Haare länger oder kürzer?

Länger. Ich kam einfach nicht so oft zum Frisör und dann waren sie recht lang (für meine Verhältnisse, ich konnte immerhin einen Zopf machen, das ist bei mir schon lang), ein kleines Stück kam aber wieder ab.

4. Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?

Immer noch kurzsichtig, ich wollte mir eigentlich dieses Jahr nach dem Abstillen mal eine Brille kaufen, die ich auch trage. Mit dem Abstillen hat es aber nicht geklappt und mit der Brille also auch nicht 😂

5. Mehr Kohle oder weniger?

Deutlich weniger, den Großteil des Jahres nur ein Gehalt und dazu dann die Kita…aber das wird jetzt ja wieder besser.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Immer noch den gleichen, im nächsten Jahr dann vier Jahre. Das ist für mich schon lang, ich bin da eigentlich nicht so beständig und wechsle gerne, weil ich neue Aufgaben mag.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Eher weniger, hauptsächlich für Urlaube und für die Kleine.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Wieder mehr Erfahrungen, aber auch mehr Gelassenheit.

9. Mehr bewegt oder weniger?

In etwa gleich viel, Sport ist eh nicht so meins 😌

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Echt viele, Magen-Darm, Hand-Mund-Fuß, unzählige Erkältungen, …mich hat es dieses Jahr ganz schön erwischt.

11. Welche davon war für dich die Schlimmste?

Hand-Mund-Fuß. Einen Tag bei über 39 Grad Fieber fast im Delirium verbracht, zwischendurch dachte ich wirklich, ich muss in die Notaufnahme, weil ich kaum noch Luft bekommen habe.

12. Der hirnrissigste Plan?

Den Garten komplett fertig bekommen zu können mit einem Kleinkind 😂

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Da fällt mir jetzt nichts ein, am für mich nervenaufreibendsten war die Fahrt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.

14. Die teuerste Anschaffung?

Einbauschränke, die wir vor Weihnachten noch in Auftrag gegeben haben. Sie werden voraussichtlich im Januar eingebaut und wir freuen uns riesig drauf!

15. Das leckerste Essen?

Mit Freunden Burger essen gehen in der Nähe bei uns. War mal wieder richtig schön, rauszukommen. Oder das Abendessen in einem tollen Hotel bei meinem Bruder. War beides super!

16. Das beeindruckendste Buch?

Im Urlaub habe ich endlich wieder gelesen, aber nur eher “leichte Kost“. Meine Konzentrationsfähigkeit ist durch den langen Schlafmangel echt etwas eingeschränkt.

17. Der ergreifendste Film?

Jedes Jahr wieder – Tatsächlich Liebe.

18. Die beste CD?

Kinderlieder rauf und runter.

19. Das schönste Konzert?

Die kreischenden Möwen am Strand.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Der Kleinen und meiner Frau natürlich ♥

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit der Kleinen und meiner Frau im Urlaub.

22. 2017 zum ersten Mal getan?

Mal wieder so vieles! Eine langzeitstillende Mama geworden, aus einem Baby ein Kleinkind werden gesehen. Erste Schritte und erste Worte gehört. Ein Kind das erste Mal in fremde Hände gegeben und eine Kita-Eingewöhnung erlebt. Eine Geburtsurkunde mit unseren beiden Namen drauf abgeholt, eine Ehe angemeldet, vor Stolz und Liebe fast geplatzt, sich mehr Gedanken denn je über die Zukunft gemacht. Aus einem Baby eine Persönlichkeit werden sehen, sich gewundert, wie ein kleiner Mensch so schlau und witzig sein und wie jemand jeden Tag süßer und hübscher werden kann.

23. 2017 nach langer Zeit wieder getan?

Alleine abends weggegangen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Krankheiten in der Familie, Schlafmangel, den vielen vielen Regen und damit verbunden viele Tage zu Hause.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Den Kita-Platz zum Juni anzunehmen (meine Frau musste da überzeugt werden).

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Alle Geschenke für die Kleine, weil sie so sehr strahlt ❤

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht 

Verständnis. Danke an meine Frau ♥

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Hallo Mama!“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

“Alles ist gut!“

30. Dein Wort des Jahres?

Familie.

31. Dein Unwort des Jahres?

Durchschlafen.
Ich freue mich auf 2018! Kommt gut rein 😊