18 Monate und ein bisschen…

Der neue Lebensmonat ist schon wieder fast zur Hälfte rum! Und es passiert für viele Außenstehende vermutlich wenig, für uns aber sehr viel. Die Kleine redet und redet und redet. Es ist wirklich unglaublich, selbst nachts wacht sie auf und erzählt erst einmal ein paar Geschichten. Es sind jetzt auch ganz viele Zwei-Wort-Sätze dabei und auch der ein oder andere Drei-Wort-Satz. Am liebsten redet sie aber von den anderen Kindern in der Kita, die Namen kann sie richtig gut, auch schwerere und längere Namen.

Sie klettert total gerne, am liebsten geht sie bei uns zu Hause die Treppe „rauf?“ und auch wieder nach „unten?“. Sie kann das auch komplett alleine, vorwärts auch mal zwei Stufen ohne sich fest zu halten. Wir animieren sie aber eher dazu, hoch zu krabbeln. Runter läuft sie und hält sich am Geländer und/oder an uns fest.

 

dav

Schuhgröße 36/37 gegen Schuhgröße 21 😉

Im Moment genießen wir das recht schöne Wetter, machen viele Ausflüge und sind auf Spielplätzen unterwegs. Auch, wenn wir uns viel mit anderen Eltern und Kindern treffen, muss ich sagen, dass ich im Moment die Zeit alleine mit meiner kleinen Familie am meisten genieße. So kann jede von uns auch mal kurz durchatmen und die andere spielt mit der Kleinen. Das ist sehr entspannt.

dav

Als es noch regnerisch war, sind wir trotzdem in den Haustierpark gefahren.

Gestern kamen auch endlich unsere neuen Möbel, die wir Ende Juni (!!) bestellt hatten. Wir konnten uns schon gar nicht mehr wirklich erinnern und umso glücklicher waren wir, dass alles perfekt passte und wir uns von der ersten Minute pudelwohl fühlten im neu gestalteten Wohnzimmer.

Am liebsten ist unser Sonnenschein im Moment mit dem Puky Wutsch unterwegs. Wobei ihre und unsere Definition von „unterwegs“ meistens etwas auseinander gehen. Sie sitzt auch ganz gerne mal nur auf ihrem Gefährt und kommentiert die Umwelt: „Auto!“, „Hund!“ und „Baum!“. Am Wochenende waren wir im Nachbarort zum beleuchteten Hafenfest. Es war das erste Mal, dass wir alle zusammen abends noch im Dunkeln unterwegs waren – wie ein anderes Leben. Die Leiterin der Kita haben wir auch noch getroffen und sie hat ihrem Mann gleich „das Kind, das immer strahlt“ vorgestellt. In der Kita hatte sie bisher noch keinen einzigen Wutanfall 😉

Advertisements

Der 19. Lebensmonat hat begonnen.

Irgendwie muss ich mir etwas überlegen, wie ich weiter berichten kann, ohne dass es selbst für mich in Langeweile endet. Die Wochen sehen zumeist doch sehr ähnlich aus, ich gehe arbeiten, meine Frau ist (noch) zu Hause und die Kleine geht in die Kita – und das weiterhin mit unglaublicher Begeisterung. Morgens schreit sie schon „Looooos!“ und zieht ihre Schuhe an. Wenn wir dann erklären, dass die Kita noch nicht geöffnet hat, wird sie richtig wütend. Nachmittags treffen wir uns dann meist mit Freundinnen, die auch Kinder haben, spielen und quatschen zusammen. Abends fängt immer etwa ab 18:30 Uhr unser Ritual an, wir gehen dann alle baden und danach geht es langsam ins Bett, so dass die Kleine meist gegen 19:30 Uhr schläft. Das klappt meistens auch recht schnell und unproblematisch. Nachts schläft sie bei weitem nicht durch, aber wir sind glücklicherweise auch nicht mehr bei den früheren 2-Stunden-Abständen. Zumindest nicht ständig. So richtig vorstellen, dass sie irgendwann nachts mal GAR nicht mehr wach wird, kann ich mir nicht.

An den Wochenenden ist dann immer Familienzeit, wir machen meistens Ausflüge und unternehmen etwas. Wenn ich früh anfange zu arbeiten, machen wir auch in der Woche mal etwas „größeres“, am Montag waren wir zum Beispiel noch in einem Haustierpark, das hat richtig Spaß gemacht. Die Kleine ist seit dem letzten Mal so viel größer geworden, unglaublich! Sie hat jetzt alle Tiere richtig beachtet und die meisten benannt und hat sie sogar selbst gefüttert. In solchen Momenten wird auch uns dann bewusst, WIE groß sie geworden ist.

Neben dem Klettern und dem Essen von Oliven ist aber das Sprechen ihre große Leidenschaft. Wenn sie in „ihrer“ Sprache etwas sagt, uns dabei wichtig anschaut und am Schluss noch wissend nickt – wer würde nicht dahin schmelzen? Es ist einfach SO süß! Sie wird in der Kita nun immer „Schnattelinchen“ genannt, weil sie so viel redet 😀 Von wem sie das nur haben könnte…? Zwei-Wort-Sätze spricht sie nun auch immer häufiger, ich finde es richtig toll, wie wir sie jetzt schon verstehen können.

Wir hatten Besuch von einer Freundin mit ihrem Kind, das acht Monate jünger ist als unsere Kleine. Und der Unterschied ist so krass – was in dieser Zeit alles passiert ist! Sie hat fast alle Zähne, sie kann laufen, rennen, klettern, tanzen, hüpfen, sie spricht und kann sagen, was sie will, sie bekommt den ein oder anderen Wutanfall, gibt uns manchmal einen Kuss oder nimmt uns in den Arm, sie kann alleine essen und trinken, gießt sich selbst Wasser ein, zieht sich die Schuhe an, und, und, und. Es ist einfach so unfassbar, wenn man so rückblickend sieht, wie schnell das alles gekommen ist!

Eigentlich ist das Leben viel stressiger und dazu auf eine andere Art auch langweiliger als vorher – und trotzdem genießen wir jede Sekunde und hinterfragen nichts (was vorher vor allem mein Spezialgebiet war). Ein Kind ruft irgendwie sehr viele Gegensätze in mir hervor, aber auf eine Art und Weise, die so selbstverständlich ist, dass ich nie auf die Idee kommen würde, sie zu hinterfragen. Ein ganz merkwürdiges Gefühl. So, als würde ich durch die Sicherheit, die ich unserem Kind gebe, selbst mehr Sicherheit erfahren.

1,5 Jahre Mama und Mama

Am Dienstag war es wirklich so weit: Wir sind seit 1,5 Jahren Eltern – Mama und Mama unseres kleinen Energiebündels. Im April 2016 haben wir beide einen neuen Menschen kennen gelernt und sie von der ersten Sekunde an in unser Herz geschlossen. Sie hat unser Leben komplett auf den Kopf gestellt, alle Prioritäten verschoben und uns teilweise ins Chaos gestürzt – ob nun emotional oder ganz einfach zum Beispiel im Haushalt. Nie vorher hatte ich mir darüber Gedanken gemacht, dass es so schwierig sein könnte, das Haus mit einem Säugling zu verlassen. Nie vorher habe ich mir nachts so viele Gedanken gemacht, hatte Angst, habe so viel Stolz, Freude, Glück und Liebe empfunden. Nie vorher habe ich mit so viel Wärme im Herzen einen Menschen betrachtet und dabei zugesehen, wie sie größer und selbstständiger wird. Nie vorher habe ich einen Fortschritt auch mit einer Menge Wehmut betrachtet. Nie vorher verging die Zeit so schnell und rückblickend ist doch mehr in einigen Monaten für mich Bedeutendes passiert als vorher in mehreren Jahren. Nie vorher habe ich mir so viele Gedanken über die Zukunft gemacht und davon nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, was bestimmte Entscheidungen für mich bedeuten. Nie vorher habe ich andere Eltern und ihre Entscheidungen mehr verstanden als vorher – aber auch bestimmte Vorgehensweisen noch viel weniger.

Der Satz „Du kannst Dir nicht vorstellen, wie es ist, ein Kind zu haben, wenn Du keines hast.“ hatte ich so oft gelesen. Und wenn man selbst keine Kinder hat, belächelt man ihn. Es gibt so viele Dinge, die sich rückblickend anders betrachten lassen – das habe ich natürlich schon häufiger erlebt. Die Erfahrung, ein Kind zu haben, ist aber die mit Abstand ergreifendste.

Ich bin so dankbar und stolz. Dankbar, dass wir so ein Glück hatten und die Kleine sofort zu uns kommen wollte. Dankbar, dass sie gesund und munter auf die Welt gekommen ist. Dankbar, dass sie wirklich das sonnigste Gemüt hat, das ich je erlebt habe. Dankbar, dass sie mittlerweile auch manchmal bockig ist (sonst hätte sie ja gar nichts von mir ;-)). Dankbar, dass sie sich so toll und schnell entwickelt hat. Dankbar, dass wir mittlerweile mit diesem kleinen Wunder sogar sprechen können! Und stolz, weil sie so ein eigenständiger und kleiner Mensch geworden ist, weil sie es liebt, Bücher zu lesen, weil sie am liebsten im Garten tobt, so gerne in die Kita geht, es liebt, Nudeln zu essen, ständig nach ihrem Wasser fragt und uns in allem nachahmt. Weil sie in ihrer eigenen Sprache ganze Monologe hält und uns dabei anschaut, als würde sie gerade eine Rede an die Nation halten. Weil sie selbst so stolz ist, wenn sie sich verständlich machen kann und mit uns spricht. Weil sie sich mit so viel Energie morgens selbst ihre Gummistiefel anzieht, vor der Tür steht und „Loooos!“ schreit – fast egal, wohin, sie will einfach raus. Stolz darauf, wie viel Freude sie verbreitet und vor allem auch ihre Großeltern und ihren Onkel so glücklich macht.

Unsere Tochter hat uns verändert, ja. Aber ich mag mich so, ich mag uns so. Ich glaube, die Veränderung hat uns gut getan und sie hat den Blick auf das Wesentliche gelenkt. Ich bin zwar oft kaputt vom Tag, aber insgesamt bin ich einfach viel gelassener geworden. Wir sind einfach froh, dass wir seit 1,5 Jahren (eigentlich ja seit mehr als zwei Jahren, denn in der Schwangerschaft hatten wir uns schon so gefühlt) eine Familie sein können und das ist für uns keineswegs selbstverständlich ♥

77 Wochen alt!

Unsere letzte Urlaubswoche haben wir in vollen Zügen genossen. Unplanmäßig hat uns unser Vermieter in einem tollen Appartement noch angeboten, eine weitere Nacht zu bleiben und das haben wir auch angenommen und zwei wahnsinnig entspannte Tage am Meer verbracht. Die Kleine spielt nun richtig lange und auch recht ausdauernd im Sand, so dass wir auch einfach mal die Sonne, den Strand und das Meer genießen konnten. Wunderschön! Besonders gerne spielt sie mit Sand und Wasser, matschen ist eben immer noch am schönsten. Und „Muscheln“ und „Steine“ mussten gesucht werden und wurden bestaunt. Außerdem haben wir viel getobt und einfach alles genossen – Sonne, Wind, Meer und Sand. So wunderschön, so könnte es immer sein!

Irgendwann mussten wir dann leider doch zurück, es nützt ja nichts. Wir haben dann nach einem recht umständlichen Rückweg (es gab viele Staus und wir mussten sehr viel umfahren) noch einen außerplanmäßigen Stopp bei meinen Eltern eingelegt und uns da ein wenig erholt. Die Kleine konnte nach so langer Zeit im Auto endlich spielen, wir etwas essen und am nächsten Tag haben wir noch ein paar herbstliche Klamotten für die Kleine besorgt – ihr Kleiderschrank ist irgendwie noch im Sommermodus.

Die letzten freien Tage haben wir dann mit Arbeiten im Haus und im Garten verbracht. Eine Wand musste neu gestrichen werden, wir sind ein paar Möbel losgeworden, da bald nun endlich unsere neuen kommen (haben wir schon im Juni oder Juli bestellt und jetzt schon fast vergessen :-D). Auch im Garten ist noch ein wenig was zu tun, aber ich bin ganz froh, dass jetzt der Herbst kommt und alles etwas langsamer wächst. So kommen wir wieder etwas besser hinterher.

Die Kleine begrüßt nun jede/n mit einem freundlichen „Hallo“: „Hallo Mama!“ „Hallo Opa!“ „Hallo Oma!“ Das ist so niedlich! Auch ihre Kita-Freunde werden damit bedacht. Die haben sich übrigens wirklich riesig gefreut, als sie den ersten Tag wieder dort war. Sie hat jetzt eine richtig kleine Clique mit zwei Jungs ♥ Die drei machen nun den ganzen Vormittag Quatsch zusammen.

Ich bin auch wieder im Alltag angekommen und es fällt mir sehr schwer. Mag mich noch nicht so recht vom Urlaub verabschieden, zumal im Büro eine Menge los ist und alles sehr stressig. Das überträgt sich dann irgendwie auch auf den Feierabend und irgendwann liegt man im Bett und hat gefühlt kaum was geschafft an diesem Tag. Ich muss wohl erst mal wieder richtig ankommen.

Wir wünschen euch eine tolle Woche!

 

75 und 76 Wochen alt!

Wir melden uns aus der südfranzösischen Sonne 😊 Seit 1,5 Wochen sind wir unterwegs, auf dem Hinweg haben wir noch einen kurzen Stopp bei meinen Eltern eingelegt und haben anschließend die echt entspannte Fahrt genossen. Die Kleine ist sonst auf Autofahrten oft nicht so begeistert, aber sie hat ganz viel gespielt und vor allem gelesen. Sie LIEBT im Moment Bücher über alles “Bu“ (ch) und “lesen“ sind ihre häufigsten Wörter und sie setzt sich dann immer direkt auf den Schoß, wenn es losgeht ❤

Vor allem das Schwimmen im Pool hat es der Kleinen hier angetan. Wir haben zum ersten Mal Schwimmflügel ausprobiert und sie hat sofort verstanden, wie sie damit vorwärts kommt, springt ins Wasser und lässt sich treiben. Sie strahlt dabei die ganze Zeit, das ist so süß! Sowieso ist sie ja echt ein Sonnenschein, immer noch strahlt sie jede/n an, auch Fremde sind immer ganz verliebt. Besonders bei den südländischen Männern hat sie mit ihrem absolut goldblonden Haar einen Stein im Brett 😂 Noch zwölf Jahre und sie ist hoffentlich so dunkelhaarig wie ich oder wir schließen sie ein 😂🙈

Und sie redet und redet, viel in ihrer “eigenen“ Sprache, aber auch ewig viel in unserer. Jeden Tag kommen neue Wörter dazu, wenn sie zum Beispiel das Wort “Haare“ lernt, dann zeigt sie das immer an sich und dann an uns, um es zu üben. Und wie stolz sie guckt, wenn wir sie verstehen! Es wird dadurch auch immer einfacher, weil wir oft (endlich) wissen, was sie möchte.

Aber ihr eigener Wille wird auch immer stärker. Und das ist echt nicht zu unterschätzen. Wir versuchen, ihr wirklich viel zu ermöglichen, aber manche Sachen gehen nun einfach nicht (mit Kleidung lasse ich sie nicht ins Mittelmeer springen und eine Weinflasche bekommt sie im Supermarkt auch nicht in die Hand) und dann wird sie richtig wütend, schreit und wirft sich auf den Boden 🙈 Sie will natürlich auch alles alleine machen, sagt dann ihren Namen und drängt uns weg. Wenn auch das nicht möglich ist, gibt es wieder Geschrei. Zum Glück beruhigt sie sich aber auch schnell und lässt sich leicht ablenken.

Und die Familienzeit genießen wir einfach in vollen Zügen 😍 Es macht so viel Spaß, viel Zeit mit ihr und meiner Frau zu haben – dazu noch Sonne, Pool, Strand, leckeres Essen…so könnte (und sollte!) es immer sein. Dazu fehlt uns nur leider der Lottogewinn 😀

Wir genießen nun noch eine knappe Woche Urlaub und dann geht der Alltag wieder los. Bis bald!

74 Wochen alt!

Irgendwie war diese Woche ein wenig stressig – dabei haben wir gar nicht sooo viel gemacht. Ein paar Treffen und das Sommerfest der Kollegen meiner Frau standen an, ansonsten kaum was. Aber wir sind irgendwie schon im Urlaubsmodus und haben angefangen, alles für unsere Abwesenheit vorzubereiten. Dazu zählte vor allem der Garten, den wir nicht mit riesigen Baustellen hinterlassen wollten und wir wollen nach dem Urlaub ja auch noch zur Haustür reinkommen 😉 Deshalb musste da eine Menge getan werden. Nun heißt es noch eine Woche Alltag und dann geht es in die südfranzösische Sonne! Wir freuen uns schon riesig – also meine Frau und ich, die Kleine weiß wohl noch nichts von ihrem Glück.

Wobei sie am Wochenende schon fast traurig war, nicht in die Kita gehen zu können. Sie spielt dort so gerne mit den anderen Kindern und am meisten liebt sie die Rutsche im Gruppenraum. Am liebsten spielt sie mit ihrem kleinen Freund, den sie ja fast seit der Geburt kennt und der nun auch in ihre Gruppe geht.

Sie entwickelt sich weiterhin so schnell! Ich finde die Sprünge im Moment echt fast noch mehr als in den ersten Monaten, als sie auf der Welt war. Sie spricht mittlerweile fast 40 einzelne Wörter und wir können uns sogar ein wenig unterhalten – das macht so viel Spaß und ist so niedlich! Außerdem kann sie dann plötzlich Dinge total gut, die wir noch nie vorher gesehen haben – zum Beispiel riesig hohe Bausteintürme bauen. Sie ist schon so groß, seit gestern ja offiziell 17 Monate alt!

Die Nächte sind allerdings meistens immer noch unterirdisch. Ich glaube, es liegt vor allem daran, dass sie tagsüber keine Ruhe findet. Sie sitzt ja maximal eine Minute zum Vorlesen auf dem Schoß und ist ansonsten immer in Action. Und mit immer meine ich immer. Selbst im Buggy sitzen ist für sie immer noch schwierig und über längere Zeit kaum zu machen. Auch Autofahren ist deshalb eher unbeliebt. Wenn eine von uns mit ihr alleine ist, geht es etwas besser, ansonsten ist es schwierig. Sie hat einfach unendlich viel Energie! Ich habe nun meine Frau für diese Woche „ausquartiert“, denn es bringt nichts, wenn wir alle müde sind und sie soll uns ja sicher an den Urlaubsort fahren – da muss sie ausgeschlafen sein.

Langsam trudeln hier die ersten Meldungen von erneuten Schwangerschaften ein. Eine aus meinen Geburtsvorbereitungskurs bekommt im Februar ein weiteres Kind, eine andere Bekannte im April. Die Geschwisterkinder sind beide ein bzw. drei Monate älter als unsere Kleine. Irgendwie kann ich mir schon vorstellen, dass wir irgendwann noch ein Baby haben, aber im Moment ist das noch echt weit weg. Mal sehen, wann sich das ändert. Das Elterndepot bei unserer Klinik in Aarhus habe ich auf jeden Fall erst einmal für ein Jahr verlängert 😉

Jetzt hoffen wir mal, dass diese Woche schnell und mit wenig Stress vergeht und wir entspannt in den Urlaub starten können!

73 Wochen alt!

Diese Woche war für norddeutsche Verhältnisse ja eine ziemlich sommerliche Woche! Das haben wir genutzt und waren mehrmals an verschiedenen Stränden und gaaaaanz viel draußen. Die Kleine verlangt auch danach, denn wegen der Eingewöhnung (seit dem 1.8. sind ja ganz viele neue Kinder in der Kita) gehen sie dort im Moment eher wenig raus.

Also waren wir am Montag auf einem tollen Spielplatz direkt hinter einem Deich, haben uns den Seewind um die Nase wehen lassen und die ganze Spielgeräte erkundet. Wir sind immer wieder erstaunt, wie toll sie überall hochklettern kann! Anschließend haben wir uns dann noch eine „Familienpommes“ geteilt und waren dann alle richtig platt. Besuch vom kleinen (jetzt auch Kita-)Freund hatten wir auch noch, die beiden spielen ganz lieb zusammen – das ist so schön zu beobachten! Am Freitag und Sonntag waren wir dann immer an verschiedenen Stränden, weil das Wetter endlich gut war. Am Samstag hat unser kleiner Sonnenschein die Baby-Party einer Kollegin/Freundin aufgemischt, die Ende Oktober einen Sohn bekommt. Das war ein toller Nachmittag, die schon große Tochter hatte alles ganz liebevoll vorbereitet, es gab tolles Essen und jeder war irgendwie gut gelaunt. Der Sohn einer Kollegin (8 Jahre) hat ganz lieb mit unserer Kleinen gespielt und so verging der Nachmittag wie im Fluge!

Dann hatte meine Frau noch ein ganz tolles Gespräch mit der Erzieherinnen in der Kita, die noch einmal gesagt haben, wie viel Freude die Kleine und wir da reinbringen und dass sie ganz glücklich sind, dass wir da sind. Vor allem würden sie jetzt sozusagen „live“ sehen, dass Familie einfach Familie ist und wie toll die Kleine sich entwickelt, wie offen und fröhlich sie ist. Die drei finden es toll, dass sie das jetzt so miterleben können. Und sie wollen in den Gruppen auch alle über unterschiedliche Familienformen sprechen, um schon den Kleinsten zu zeigen, dass es eben nicht immer Mutter und Vater gibt. Wir finden das ganz toll und meine Frau war ganz gerührt, weil die drei das so lieb alles gesagt haben. Wir haben uns auf jeden Fall richtig entschieden für unsere Kita und sind ganz traurig, dass es dort keinen Kindergarten gibt.

Die Kleine isst übrigens nun schon seit längerem gar keinen Brei mehr – hatte ich noch gar nicht erzählt. Nachdem sie ja früher gar nicht essen wollte, hat sich das alles extrem verbessert, seit sie ihre Backenzähne bekommen hat. Jetzt hat sie ja fast alle Zähne (die hinteren Backenzähne fehlen noch) und kann wirklich alles super kauen. In der Kita isst sie wenig bis fast nichts zum Frühstück (macht sie zu Hause auch nicht), mittags haut sie dann aber richtig rein. Gestillt wird sie meistens noch nach dem Mittagsschlaf und eben abends und nachts. Ja, das hatte ich mir so „langwierig“ nicht vorgestellt, aber mittlerweile ist es für mich so ok und so lange die Kleine das braucht, machen wir das erst einmal weiter so.

Es gab diese Woche auch die letzten Impfungen, bis auf eine kurze Fieberattacke hat sie die auch gut überstanden und wir haben den Kinderarzt mal wegen ihres Gewichtes gefragt (mit etwas über 9 kg liegt sie ja doch relativ weit unten in der Kurve), aber er war total entspannt und meinte, sie sieht gut genährt aus und ist sehr fit – mehr ist nicht wichtig. Und zumindest habe ich so eine Aufgabe zum Nähen, denn der kleinen passen nur wenig Hosen von der Stange, die sind einfach viel zu weit, vor allem oben. Also nähe ich ganz fleißig an sie angepasste Hosen und Leggings 🙂

72 Wochen alt!

Diese Woche haben wir es langsam angehen lassen. Die Kleine war am Montag noch zu Hause, weil sie noch nicht wieder ganz fit war. Auch am Dienstag blieb sie erst einmal nur zwei Stunden in der Kita, da sie einfach noch sehr müde war. Ab Mittwoch fing dann der normale Alltag wieder an. Da die meisten anderen Kinder in unserer Umgebung irgendwie auch von fiesen Krankheiten heimgesucht wurden, haben wir diese Woche hauptsächlich als Familie verbracht. Das war sehr schön und wir haben die freien Nachmittage sehr genossen und ganz viel gespielt.

Am Freitag kamen meine Eltern zu Besuch und wir hatten einen sehr schönen Nachmittag, die Kleine war ganz selig und hat vor allem mit Opa viel gespielt. Als die beiden dann wieder in den Zug gestiegen war, hat sie auch ununterbrochen „Oba“ und „Oooma“ gesagt. So süß! Am Samstag war dann wieder mal Ausflugstag und wir haben zwischendurch noch schnell den anderen „Oba“ und die andere „Oooma“ besucht. Wir waren auch wieder zusammen essen, dieses Mal beim Italiener und die Kleine hat sowohl Pizza als auch Nudeln sehr gemocht. Gestern hatten wir dann Besuch von einer Freundin, die wir zehn Jahre nicht gesehen haben! Sie hat Zwillinge, die fast acht Jahre alt sind. Puh…das Wetter war nicht besonders gut, so dass wir alle drin sein mussten und von daher war es ein sehr actionreicher und lauter Nachmittag – aber auch ein schöner!

Die Kleine redet und redet jetzt. Sie spricht fast alle Wörter nach, die wir ihr so sagen und hat auch schon einige neue wieder in ihren Wortschatz aufgenommen. Das für uns wohl fordernste davon ist: „Arm!“ – ihr könnt es euch vielleicht vorstellen.

Nachdem sie bis zur Mitte der Woche noch recht knüdelig und etwas unglücklich war (vermutlich wohl die Nachwirkungen der Krankheit), haben wir seitdem unseren kleinen Sonnenschein wieder. Und sie wird wirklich mit jedem Tag süßer, gibt uns jetzt auch öfter ein Küsschen auf die Wange, kuschelt sich auf unseren Schoß und ist einfach SO niedlich! Trotzdem kann sie auch richtig wütend werden, wenn etwas nicht nach ihrer Nase läuft. Dann schreit sie richtig vor Wut. In der Kita ist sie nun wohl auch richtig „angekommen“, denn am Freitag haben die Erzieherinnen dort auch das erste Mal erlebt, wie bestimmend sie manchmal sein kann. Es war sehr lustig, das dann mal aus dem Mund von anderen zu hören 😉

Ja, mittlerweile ist aus unserem kleinen Sonntagsbaby ein richtig großes Mädchen geworden, das genau weiß, was es will und uns so riesig viel Freude macht. Besonders schön zu sehen ist, dass sie so offen auf neue Menschen zugeht und dass sie so neugierig auf alles ist, was die Welt zu bieten hat. Wir hoffen, dass die Welt, in der sie einmal leben wird, auch lebenswert sein wird.

71 Wochen alt!

Das war eine schnelle Woche irgendwie. Dabei haben wir gar nicht sooo viel gemacht, unser übliches Freundinnen-und-Kinder-Treffen-Programm ist ja schon beinahe Routine und auch die Kita lief mehr als gut, so dass meine Frau an den freien Vormittagen eine Menge schaffte und uns damit am Nachmittag gemeinsame freie Familienzeit ermöglichte. Außerdem waren wir auf einer Eröffnungsfeier eines Spielplatzes, der unserer Kleinen gefiel und als ich Donnerstagnachmittag zum Arzt musste, entdeckten wir durch Zufall noch einen sehr schönen Spielplatz direkt in der Nähe, der sehr genau getestet wurde.

Freitag hatten wir dann schon allerlei geplant – da wurde meine Frau aus der Kita angerufen. Die Kleine hatte in der Turnhalle nicht richtig mitgespielt und wollte dann freiwillig (!!) in einen Buggy. Für jeden, der unseren kleinen Wirbelwind kennt, war klar: Das Kind ist krank, vermutlich mit Fieber. Also holte meine Frau sie ab und wurde schon mit der Vorwarnung auf das gerade umgehende Drei-Tage-Fieber ins Wochenende geschickt. So verbrachten wir den Freitag zu Hause und räumten ein wenig Dinge aus, spielten viel und haben das Fieber beobachtet.

Insgesamt hat sie seitdem immer wieder erhöhte Temperatur und Fieber. Die Befürchtung stimmt wohl. Wir haben uns also ein schönes Wochenende nur zu dritt gemacht, waren Samstag bummeln und Sonntag haben wir eine Radtour in einen Nachbarort gemacht, in dem Stadtfest war. Die Kleine hat das ständige Fieber ganz lieb ertragen, immer noch gaaaanz viel gelacht, kaum gemeckert und gejammert. Zusätzlich quälen sie noch mindestens sechs richtig große Mückenstiche und seit gestern etwas Durchfall. Alles also nicht so schön – vor allem, da wir so lange alle gesund war. Da gewöhnt man sich schon beinahe dran 😉

Die Nächte waren mit Krankheit, viel Wärme (warum ist es eigentlich trotz schlechtem Sommer bei uns im Schlafzimmer immer so warm??) und noch mehr Mücken alles andere als erholsam. Am Freitagmorgen dachte ich schon, ich kann so nicht ins Büro. Heute morgen weiß ich: Auch mit weniger als vier Stunden Schlaf (und die nicht am Stück) geht das irgendwie.

Diese Woche ist das Reden wieder ganz groß im Kommen bei der Kleinen. Sie spricht jetzt wirklich fast alles nach, was wir sagen und redet ganz viel und lange in ihrer eigenen Sprache. Die verstehen wir zwar nicht ganz, aber das Herz quillt über vor Liebe, wenn sie mich ganz ernst anguckt, redet und redet und dann ganz überzeugend irgendwo hin zeigt. Ist das süß ♥ Neue Wörter, die sie jetzt auch richtig benutzt sind heiß (vor allem beim Essen, es wird ja soooo gerne gepustet), kalt, danke, bitte, Nudel, mehr und Arm. Außerdem kann sie den Vornamen ihres kleinen (jetzt auch Kita-)Freundes sagen. Und ihren eigenen. Außerdem wiegt sie immer noch (schon gefühlt seit Monaten) 9 Kilogramm und ist jetzt etwa 80 cm groß!

Sie macht einfach so niedliche Sachen, zum Beispiel hält sie sich einen Finger vor den Mund macht „Schhhhh“ und kitzelt dann eine von uns am Fuß oder am Rücken. Es macht einfach so riesig viel Spaß, mit ihr zu spielen! Wir sind jeden Tag froh und dankbar, dass wir sie bekommen haben und dass alles so problemlos geklappt hat ♥

70 Wochen alt!

Der Anfang dieser Woche hielt eine Überraschung für uns bereit: Die Kleine hat vier Nächte in Folge richtig gut geschlafen (nur ein- bis zweimal wach!). Leider erübrigte sich das dann zum Wochenende wieder, denn da kam der letzte Eckzahn durch. Wir haben nun aber immerhin die Bestätigung, dass sie ja doch schlafen kann und dass sie offenbar etwas ärgert. Nun sind wir gespannt, ob sich wieder etwas verändert, wenn jetzt die ersten 16 Zähne da sind.

Wir waren wieder viel unterwegs, unter der Woche fliegt die Zeit echt! Haben Freundinnen besucht, waren auf einem Geburtstag und haben die restliche Zeit weiter im Garten gewerkelt. Nun ist das Ziel aber absehbar, der Garten ist bald sehr viel kinderfreundlicher und auch so eingezäunt, dass unser kleiner Streuner das Gelände nicht so einfach verlassen kann 😉

Am Wochenende waren wir ebenfalls viel unterwegs, waren bummeln und haben neue Teppiche fürs Wohnzimmer gekauft, waren Oma und Opa besuchen und am Sonntag haben wir einen tollen Familientag gemacht und waren nachmittags am Strand – zum Abschluss des schönen Wochenendes gab es dann auch eine Portion Pommes für uns drei zusammen.

Ich hatte mich diese Woche mal an einer etwas dickeren Übergangsjacke versucht, es war ziemlich zeitraubend und ein Reißverschluss und ich werden wohl keine Freunde mehr. Trotzdem ist das „Probemodell“ fertig geworden und durfte am Sonntag gleich am Strand getragen werden.

 

Am Strand war es total schön, es war noch ein wenig Ebbe und wir konnten im Watt laufen und kleine Krebse anschauen, die unsere Tochter „Beeebii“ nennt (sie sind ja auch klein).

Der Start in die Kita hat super geklappt, am Donnerstag war die Kleine sofort wieder alleine da und hat sich auch gleich wohlgefühlt. Am Freitag war der Abschied etwas schwieriger, aber davor gab es beim Einkaufen auch einen kleinen Eklat an der Kasse (die Wutanfälle sind mittlerweile teilweise echt heftig!) – da war die Stimmung vielleicht generell schlechter. Dafür hat sie am Freitag schon Mittag mit gegessen und bleibt ab jetzt immer so von 8:30/9:00 Uhr bis 11:30 Uhr, damit sie dort Mittagessen kann. Wir haben uns sehr gefreut, dass sie so unkompliziert wieder hingegangen ist!

Sie „spricht“ nun mittlerweile sehr viel. Zumindest versucht sie, alles nach zu sprechen, was wir sagen. Und das klingt richtig gut bei vielen Dingen. Sie kann auch recht viele Wörter und auch, wenn wir in einem Gespräch zum Beispiel nebenbei ein Wort sagen, das sie kennt („Katze“), dann guckt sie ganz aufgeregt und sagt: Miau?? Das ist einfach SO niedlich!

Auch wenn die Wutanfälle manchmal echt kräftezehrend sind, wir haben sehr, sehr viel Spaß zusammen und es macht uns glücklich, sie so fröhlich und offen zu sehen. Sie geht auf alle Menschen zu und sagt „hallo“ und winkt und meistens winkt auch jemand zurück und lacht und freut sich. Sie macht anderen und uns so viel Freude, das ist einfach schön ♥ Wir haben unser kleines Mädchen sehr lieb und können uns gar nicht vorstellen, dass sie irgendwann mal nicht da war!