59 Wochen alt!

Wahnsinn, diese Woche war einiges los – aber wir haben es tatsächlich geschafft, ALLES zu erledigen, den Rest machen wir heute. Dann geht es morgen Mittag auf die erste (kleine) Etappe Richtung Urlaub, zu meinen Eltern. Wir freuen uns schon so sehr!

Wir waren diese Woche alle gemeinsam beim Zahnarzt, irgendwie abgefahren, dass wir jetzt zu dritt zur Kontrolle sind! Der Kleinen konnte sie aber eher weniger in den Mund gucken, aber es ist ja auch zur Gewöhnung. Sie konnte aber alle schon vorhandenen (acht Stück) und alle kommenden (vier Stück) Zähne sehen. Die unteren seitlichen Schneidezähne sind nun auch endlich durch und die Backenzähne schaffen wir hoffentlich auch noch zum Anfang des Urlaubs. Dann können alle ganz entspannt sein 🙂

Am Mittwoch waren wir erst ganz viel im Garten, haben geschaukelt und im Sand gespielt. Dann haben wir dann das Auto meiner Frau zur Inspektion und zum TÜV gebracht, damit alles urlaubstüchtig ist. Danach waren wir noch ein wenig im Baumarkt bummeln für unsere kommenden Gartenprojekte.

Am Donnerstag war dann echt viel los! Unsere E-Bikes (eigentlich ja Pedelecs) und der Anhänger für das Mäuschen waren fertig. Meine Frau hat dann in der Mittagspause unsere beiden alten Räder zum Fahrradladen gefahren (die werden dort verkauft) und ihr Rad mit Anhänger schon abgeholt. Zu meinem (frühen) Feierabend sind wir dann wieder zum Fahrradladen und haben auch mein Rad noch abgeholt. Von dort aus starteten wir dann zur Kita zu einem supernetten Erstgespräch mit der Bezugserzieherin. Das hat sehr viel Spaß gemacht und nach unserem Urlaub gibt es dann noch einiges zu besorgen 😉 Wir sind aber immer noch sehr glücklich mit der Wahl unserer Kita, auch wenn meiner Frau das Herz schwer wird, wenn sie dran denkt. Bei mir geht es (noch?), aber ich denke, das kommt daher, dass ich die Trennung ja irgendwie schon „hinter mir habe“ durch das Ende meiner Elternzeit im November.

Das Radfahren hat uns allen riesig Spaß gemacht und das war für uns das schönste, dass wir endlich wieder alle zusammen Fahrrad fahren können!

Am Freitag ging es dann zum Friseur. Unserer Kleinen wurden gar nicht die Haare geschnitten, aber das hat ihr trotzdem nicht gefallen. Sie hat noch im Auto geschlafen und ich blieb mit ihr draußen, während bei meiner Frau schon Strähnchen gemacht wurden. Ich kam mit ihr also rein, sie hat meine Frau schon ganz skeptisch angeschaut. Dann bekam ich einen Umhang und mir wurden die Haare geschnitten und ab da war sie richtig ängstlich und hat geschrien. Zu meiner Frau wollte sie auch nicht so richtig, das war ihr nicht geheuer. Im Endeffekt saß sie dann meistens auf meinem Schoß, das ging irgendwie, dauert auch nur 20 Minuten, dann bin ich schnell mit ihr raus. Wir haben dann in der Stadt ein wenig gespielt und Eis gegessen (also ich, sie hat aber etwas abbekommen) und als die Kleine meine Frau dann wieder im „Normalzustand“ gesehen hat, war sie glücklich ♥

Am Samstag haben wir erst einen neuen Kindersitz gekauft (wir haben uns für den Cybex Sirona M2 i-size entschieden) und waren anschließend auf einer Feier zum ersten Hochzeitstag bei Freundinnen, die etwas ländlicher wohnen. Das hat der Kleinen total gut gefallen, es gibt dort eine Menge Katzen (die aber vor ihr weggelaufen sind), einen riesigen Garten, Hühner und eine Ente und überhaupt viel zu beobachten und entdecken! Es wurde gegrillt und die Kleine hat Baguette, etwas Bratwurst und Spaghettisalat gegessen 😀 Ein toller Tag!

Am Sonntag wurde dann die kleine Tochter eine Freundin getauft. Dafür habe ich ihr ein Kleid genäht, weil wir kein passendes mehr hatten und ich den Stoff so toll fand:

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Wir haben ganz früh morgens noch eine Radtour mit den neuen Rädern gemacht (wenn die Kleine schon um 5 Uhr wach wird, ist der Vormittag sonst lang), da ist das Mäuschen zwischendurch eingeschlafen und hat danach mit ihrem lauten und aufregenden „Mäh!“, „Määäääh!“-Rufen alle Schafe auf dem Deich verschreckt. Aber sie war im Schäfchenhimmel 😉

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Mittags waren wir dann in der Kirche – kennt die Kleine gar nicht, wir sind ja alle ungetauft und ungläubig, da konnte sie das auch kennen lernen. Danach wurde im Garten gefeiert. Für einen kurzen Mittagsschlaf sind wir einen Umweg von der Kirche zur Feier gefahren…im neuen Sitz schläft es sich auch gut! Am Nachmittag haben dann alle Kinder zusammen gespielt, es gab wieder viel Essen, Kuchen, Getränke und wir hatten einen tollen Nachmittag. So wie (fast) die ganze Woche bei schönstem Frühlingswetter!

Das war mal wieder eine so schöne und entspannte Woche. Zumal die Kleine auch ein paar Nächte besser geschlafen hat. Vor allem die Abende hat sie mal von 19 Uhr und 22 Uhr wirklich ruhig geschlafen, da hatten wir richtig Zeit für uns! Total toll und ungewohnt, so kann es weitergehen 🙂

Die Kleine läuft jetzt noch viel besser, sie würde sich am liebsten gar nicht mehr hinsetzen, bei Stufen wollen wir das aber 😉 Ansonsten rennt sie den ganzen Tag umher, am liebsten transportiert sie dabei einen Eimer, eine Flasche oder was es gerade zu packen gibt. Sie kuschelt sich jetzt ganz oft an uns dran und sagt dann: „Mama!“ – das ist wirklich herzergreifend. Außerdem liebt sie Hunde noch mehr als Schafe und von daher sind alle Tiere mit Fell jetzt erst einmal „Wu wu wu“ (bis auf Schafe, die sind weiterhin „Mäh“). „Miau“ kann sie aber auch sagen, genauso wie „Nase“ (das klappt aber selten). Besonders gerne und euphorisch sagt sie: „JA!!!“. Und „huiiii!“ fürs Schaukeln. Und Enten heißen „Na na“ – wie kommen die Kleinen eigentlich wohl auf so etwas??? Mehr Worte fallen mir gerade nicht ein, sie redet eigentlich den ganzen Tag ziemlich ununterbrochen, aber noch nicht so viel verständliches…

Ich arbeite nur noch bis Dienstagmittag – hurra! Wir haben echt eine riesige Vorfreude auf den Urlaub und auch nicht ganz so umständlich gepackt wie für die letzte große Reise im Herbst, glaube ich. Auch Eltern werden entspannter 😉

 

 

58 Wochen alt!

Ach, das war eine schöne Woche! Und wieder rückt der Urlaub in großen Schritten näher, da bin ich sehr froh. Im Büro ist es zeitweise sehr, sehr stressig und irgendwie habe ich dann den ganzen Tag das Gefühl, der Zeit hinterher zu laufen. Wenn der Feierabend dann auch noch später beginnt, bleibt natürlich nicht mehr viel Zeit für unsere Kleine und das, was noch so „nebenbei“ erledigt werden will.

Anfang der Woche waren wir wieder turnen. Das war etwas anstrengend, weil die Kleine sich am liebsten zwischen die größeren, tobenden Kinder werfen würde. Aber sie lief fast die ganze Zeit. Letzten Sonntag hat es wohl so richtig „Klick“ gemacht, seitdem krabbelt sie gar nicht mehr. Das ging nun wirklich schnell.

Am nächsten Tag hatte ich im Büro meinen „Teamtag“, wir haben also gemeinsam etwas unternommen, waren frühstücken und danach noch Swingolf spielen und grillen. Es war zwar noch echt kalt, aber die Sonne kam trotzdem schon raus. Ein wirklich schöner Tag, sehr ungewohnt, mal in Ruhe zu essen und was anderes zu machen, als danach Ausschau zu halten, wo die Kleine sich gerade hinunterstürzen will 😉 Als ich nachmittags nach Hause kam, habe ich mich aber riesig gefreut, meine beiden Mädels wieder zu haben ♥ Später kam dann noch Besuch zum Spielen und so haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Ab Donnerstag kam dann auch bei uns im Norden endlich mal der Frühling an! Hurra! Nachmittags war das PEKiP-Nachtreffen und ich durfte auch mal mit. Wir waren bei den Eltern einer Mutter im Garten und das war echt wunderschön. Die Kinder sind alle über den Rasen gelaufen/gekrabbelt und haben gespielt und alles erkundet. Wir haben Waffeln gegessen, viel geredet und die erste richtig warme Sonne genossen. So schön!

Freitag war meine Frau mit der Kleinen im Aquarium und hat die Zeit sehr genossen. Die Kleine ist alleine gelaufen, die beiden haben gepicknickt. Meine Frau sagte später zu mir: Wie mit einem großen Kind! 😉 Ja, sie wird wirklich groß, isst nun ganz viel von uns mit, den Buggy benutzt meine Frau eigentlich nur noch vormittags, um einkaufen zu gehen.

Am Samstagmorgen gab es dann einen ersten Unfall. Die Kleine ist auf der Straße hingefallen – leider nach vorne und das Abstützen mit den Händen hat nicht richtig geklappt. Sie fiel auf die Stirn und aufs Auge und hatte überall Schürfwunden. Sieht aber wohl schlimmer aus, als es ist – denn sie war recht schnell wieder fröhlich. Gestern war das Augenlid noch etwas geschwollen, aber heute sieht es schon besser aus. Trotzdem, mein armes Baby! So was kann ich nur schlecht ertragen – und das ist ja erst der Anfang! Nachmittags waren wir bei Oma und Opa zum Grillen und haben den Tag einfach genossen. Bis auf ein paar Gewitterschauer war das Wetter wieder richtig schön.

Gestern war dann unser zweiter Muttertag! Den Tag haben wir natürlich gefeiert und sind bei strahlendem Sonnenschein schon um 9:30 Uhr die Küste hochgefahren. Erst waren wir bummeln und haben ein paar Kleinigkeiten gekauft, danach sind wir zum Strand gefahren und haben Pommes und Kibbeling gegessen. Das war vielleicht schön! Danach sind wir beide mit unserem panierten Kind wieder nach Hause gefahren, gegen 13 Uhr hat sie einen kurzen Mittagsschlaf gemacht. Den Nachmittag haben wir dann zum Großteil im Garten verbracht und später drinnen weiter gespielt. Nach einem gemeinsamen Bad ist sie dann schon vor 19 Uhr total erschöpft eingeschlafen. Das war vielleicht ein toller Tag und der beste Wochenend-Abschluss, den es geben kann – ein Tag nur für uns als Familie ♥

Die Kleine hat auch wieder einen Schub gemacht, die Sachen in 74 werden immer kürzer, sie wird immer schwerer und die vier Zähne unten (Backenzähne und seitliche Schneidezähne) wollen auch raus. Außerdem isst sie immer besser, hat sogar mal Bratwurst probiert beim Grillen, was sie vorher nie wollte. Sie liebt Laugengebäck und ihre gestampften Kartoffeln mit jeglichen Soßen. Außerdem mag sie Nektarinen und Weintrauben sehr gerne, Joghurt findet sie super und trockene Brötchen und Brot. Sie isst morgens und vormittags relativ wenig (vermutlich noch satt von der Nacht…nun ja – Augenringe kann man ja wegschminken), ab mittags und vor allem am Nachmittag futtert sie dann richtig viel. Ihren Haferbrei liebt sie immer noch, den bekommt sie abends bzw. spätnachmittags noch. Insgesamt isst sie aber viel mehr als noch vor ein paar Wochen, das freut uns natürlich riesig – irgendwann will ich ja auch mal abstillen, zumindest erst einmal tagsüber dann ganz. Bisher wird sie zum Mittagsschlaf ja noch gestillt. Das wird sich durch die Kita dann irgendwann aber sowieso relativieren, denke ich. Wir sind gespannt!

Wir werden diese Woche nutzen und alles für unseren langen Familienurlaub packen. Wir freuen uns schon so sehr auf unsere drei Wochen – habe ich schon erwähnt, ne? Aber die Freude ist wirklich riesig!!

 

 

57 Wochen alt!

Diese Woche ist es mit dem Laufen richtig gut geworden, die Kleine krabbelt zwar immer noch gerne, aber in den letzten Tagen hat das deutlich abgenommen. Sie würde am liebsten direkt rennen statt laufen, aber das geht nun mal nicht 😉

Die Zähne haben uns weiterhin sehr geärgert, die oberen Backenzähne sind nun richtig gut zu sehen und unten sieht man vorne auch schon was. Ich hoffe einfach, dass es bald geschafft ist. Nachts wacht sie oft fiepsend oder jammernd auf, ganz schlimm. Trotzdem lässt sie sich ab und zu ohne stillen beruhigen und schläft weiter, ich bin mal gespannt, wie sich das entwickelt.

Außerdem gibt es im Moment so viele Momente, die sich so richtig stark ins Herz brennen. Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, dieser eine Moment müsste euch für immer genauso in Erinnerung bleiben? Bei uns war das zum Beispiel am Freitagabend. Die Woche war total anstrengend, ich war richtig gestresst, weil bis zu meinem Urlaub im Büro noch so riesig viel zu erledigen ist und die Tage somit sehr stressig waren. Wir waren alle zusammen baden (machen wir so, seitdem sie und kurz danach auch ich baden durften) und danach wird die Kleine immer in ihrem Zimmer trocken geföhnt. Wir saßen alle zusammen da und plötzlich ist sie wieder losgelaufen – und hat nicht, wie sonst , wieder aufgehört. Sie lief splitterfasernackt und völlig glücklich durch ihr Zimmer, zu einer von uns, dann weiter und freute sich des Lebens. Das war einfach SO niedlich, wie stolz und glücklich sie war – wir alle wieder zusammen und richtig gut gelaunt. Ich glaube, es war der perfekteste Start in ein Wochenende, den ich jemals hatte ♥

Am Samstag haben wir uns wieder mit den anderen Müttern aus dem Geburtsvorbereitungskurs getroffen. Das war ein schöner Vormittag und es ist echt unglaublich, wie groß alle geworden sind. Jetzt sehen die Kleinen wirklich alle aus wie Kleinkinder 🙂

Gestern hatte mein Schwiegervater Geburtstag und meine Eltern sind auch gekommen, wir waren alle zusammen essen, danach noch an der Strandpromenade und in der Innenstadt. Ein toller Tag! Die Kleine ist die Strandpromenade rauf und runter, hat Kekse geschenkt bekommen, am Eis geschleckt – gestern war irgendwie alles erlaubt (Großeltern eben). Sie wühlte im Kies, pflückte Blumen und später fuhr sie sogar anstandslos noch über eine Stunde im Buggy, weil sie so kaputt war von der ganzen Sonne, der Luft und den Eindrücken. Ein wunderschöner Tag!

Sie ist sowieso am liebsten draußen, schon morgens um 7 Uhr zeigt sie in den Garten und auf den Griff von einer Terrassentür. Draußen wird dann alles möglich erkundet, es werden Steine umgelagert, im Kies gewühlt, auf unserem Deko-Schaf geritten, Blumen gepflückt, geschaukelt, mit Wasser gemanscht, Tiere beobachtet, Seifenblasen gemacht, gerutscht und einfach überall raus- und runtergeklettert. Sie findet draußen alles toll und ist dann so glücklich.

Neben der Natur gehört ihre große Leidenschaft der Musik. Sie tanzt ständig und macht sich morgens sofort Musik an, wenn wir runter ins Wohnzimmer gehen. Und sie ist einfach ein Quatschkeks, zu wild geht bei ihr gar nicht und sie lacht so gerne mit uns. Ich freue mich so sehr auf den Urlaub und soooo viel Zeit mit meiner Familie ♥

56 Wochen alt!

Wow, also diese Woche hatte es wirklich in sich! Es ist einiges passiert. Nebenbei hatte ich auf der Arbeit dann auch noch richtig Stress, so dass die Zeit nur so verflogen ist.

Seit letzten Montag kann die Kleine laufen. Und ganz so, wie es ihre Art ist: Sie ist aufgestanden und einfach so lange gelaufen, wie sie es konnte. Sie mag nicht hinfallen oder etwas nicht können (offenbar wird der Hang zum Perfektionismus vererbt, was mir nicht so gut gefällt, aber ich lebe ja auch irgendwie damit ;-)). Deshalb läuft sie zwar, aber immer nur, wenn sie sich danach fühlt. Dann aber richtig gut! Wir sind natürlich sehr stolz auf sie und sie hat auch gleich zwei kleine Paar Schuhe in Größe 19 bekommen.

Zusätzlich dazu hatten sich die Nächte etwas verbessert, da sie nun nachts öfter mal ohne Stillen wieder eingeschlafen ist – was für uns ja echt was neues und ein riesiger Grund zum Feiern ist! Leider kamen uns dann vier Backenzähne und ein (oder zwei?) untere Schneidezähne dazwischen, die im Moment durchbrechen. Das verschlechtert natürlich die Nächte und die Abende sind manchmal etwas quengelig, was wir sonst von unserer Kleinen so nicht kennen. Wir hoffen aber, dass alle diese Zähne bald durchkommen, dann haben wir von den insgesamt 20 ja schon echt viele geschafft! Mal sehen, wie lange es noch dauert.

Außerdem hatten wir viel Besuch, unter anderem waren am Donnerstagvormittag fünf Mütter und sechs Kindern aus der PEKiP-Gruppe bei uns zu Besuch und meine Frau hat das Chaos verhindert 😉 Hat aber wohl Spaß gemacht, ich war ja im Büro und kann es leider nicht beurteilen.

Seit dieser Woche ist dann der Vormittagsschlaf, den unsere Kleine sowieso viel seltener gemacht hat, nun komplett weggefallen. Sogar im Auto schläft sie vormittags bei längeren Fahrten nicht mehr ein. Das ist echt super, denn mittags ist sie richtig erledigt und als ich Freitag länger im Büro arbeiten musste, konnte meine Frau sich sogar mit der Kleinen hinlegen (!!!) und sie ist innerhalb von fünf Minuten eingeschlafen! Für uns ja absolut undenkbar bis vor ein paar Wochen! So toll!

Auch beim Essen machen wir immer mehr Fortschritte, sie liebt es, unser Essen mitzuessen (besonders gemanschte Kartoffeln mit Soße). Brei isst sie nur noch abends, ihren Haferbrei, den sie ja seit Monaten liebt. Ansonsten versuchen wir, sie mit Fingerfood satt zu bekommen und mittags wird sie zum Einschlafen meist noch einmal gestillt, wenn ich ins Home-Office wechsle.

Gestern Abend haben wir zum ersten Mal ihre Haare geschnitten (im Nacken einmal die ganz langen Strähnen ab). Nun sieht sie richtig erwachsen aus mit ihrem ersten Haarschnitt und ich bin ganz wehmütig. Nächsten Monat geht sie dann schon in die KiTa, das wird alles ganz schön aufregend. Ich bin aber froh, dass wir uns noch etwas Zeit gegeben haben, ich habe das Gefühl, gerade seit ihrem 1. Geburtstag hat sie so richtig nochmal einen Schuss gemacht und ist viel selbstständiger geworden, unser kleiner Sonnenschein. Sie zeigt uns jetzt noch viel mehr, was sie braucht/möchte und was ihr gar nicht passt!

Sie liebt es, Musik zu hören. Sie hat ihren eigenen Musikplayer von ihrem Onkel bekommen, den sie auch komplett alleine bedienen kann (toniebox) und macht sich immer Musik an, tanzt dazu und klatscht und lacht. Es ist einfach zum Verlieben!

Wir genießen die Zeit sehr und freuen uns ganz besonders auf Ende Mai, da geht es nämlich in den Urlaub und wir tingeln 3,5 Wochen ganz gemütlich von der Nordsee nach Kroatien und zurück. Sonst haben wir meist in Frankreich oder auch mal Spanien Urlaub gemacht und nun wollen wir was neues entdecken 🙂

 

54 und 55 Wochen alt!

Das erste Mal seit der Geburt der Kleinen habe ich es nicht geschafft, einen Blogbeitrag zu tippen. „Leider“ war das in Holland keine Impfreaktion der Kleinen, sondern Hand-Fuß-Mund. Das merkten wir allerdings erst, als ich Ostern so richtig krank wurde. Ich hatte 39 Grad Fieber, konnte nicht schlucken, nicht essen, nicht trinken. Es war echt die Hölle. Am Dienstag nach Ostern zeigten sich dann erste Bläschen und beim Hausarzt wurde ich dann auch die Woche krank geschrieben. Erwachsene bekommen das wohl seltener mit Symptomen, aber bei mir war es leider so – und es war wirklich nicht schön.

Trotzdem haben wir Ostern (vor der Krankheit) schön verbracht, waren bei meinen Eltern zu Besuch und das erste Mal mit Jahreskarte im Zoo. Der Kleinen hat es gut gefallen, uns war es noch etwas zu kalt, aber das macht ja nichts. Ich habe ganz viele Dinge wieder erkannt (bin schließlich auch mit Zoo-Jahreskarten dort aufgewachsen ;-)) und das hat sehr viel Spaß gemacht. Bei meinen Eltern ist die Kleine dann auch das erste Mal von sich aus richtig motiviert mehrere Schritte gelaufen, seitdem übt sie fleißig und kann nun auch schon ein paar Schritte alleine laufen – und, was ihr noch viel wichtiger ist – alleine aufstehen.

Wir haben dann die freie Zeit so schön es ging genutzt und wirklich viel zu dritt „unternommen“ (so gut das geht, wenn man zum Beispiel nicht laufen kann wegen der Blasen an den Füßen). Außerdem hat meine Frau das erste Mal ein paar Mamas und Kinder aus der PEKiP-Gruppe privat getroffen, das war sehr schön und hat allen viel Spaß gemacht. Diese Woche treffen sich dann alle bei uns.

Da unser Umkreis ja nicht der größte war, haben wir viel Zeit im Garten verbracht und da schon einmal die ersten Dinge kindersicher gemacht. Unser Garten wird wohl nie komplett kindersicher werden, da wir sehr viel Spaß an landschaftlicher Gestaltung haben und es somit viele Steine, gemischte Pflanzen, verschiedene Ebenen usw. gibt. Aber den kleinen Teich haben wir zurückgebaut, da kommt nun einfach eine Rasenfläche hin. Er hatte jetzt schon eine SEHR große Anziehungskraft, das war uns zu gefährlich. Mittlerweile können wir zusammen echt viel schaffen im Garten, eine von uns spielt mit der Kleinen und die andere kann dann loslegen. Und die Kleine liebt den Garten einfach! Sie erkundet alles ganz genau, nimmt jeden Stein in die Hand, patscht in jede Pfütze und bekommt dann ganz rote Wangen vor Freude – wir sind so verliebt in diesen kleinen Menschen ♥

Was sich echt richtig verändert hat, ist das Essen. Die Kleine mag nun richtig gerne Brot essen, auch mal ein Stückchen Käse oder Wurst. Außerdem isst sie mittags jetzt immer fleißig mit von unserem Essen. Danach wird dann noch gestillt und dann geschlafen. Wir haben jetzt ein neues Babyphone mit Videofunktion, dann können wir immer gucken, was sie gerade so treibt (und ob sie aus dem Bett klettert). Prinzipiell wird sie immer noch relativ viel gestillt (nachts isst sie ja auch für mindestens drei Babys ;-)), aber trotzdem sind wir sehr stolz, dass sie jetzt so viel mit isst, nachdem das ja anfangs so gar nicht geklappt hat.

Die Kleine hat von ihrem Onkel einen Musikplayer für Kinder bekommen. Und sie hat alles sofort verstanden, kann ihn komplett alleine anmachen und ausmachen, das ist echt super. Sie tanzt immer sofort los, wenn die Musik läuft – sie liebt Musik einfach! Ansonsten spielt sie im Moment am liebsten mit Duplo und mit ihrer Regenbogenwippe, die wir ihr zum Geburtstag geschenkt haben. Und sie perfektioniert gerade das Fahren mit ihrem Indoor-Bobbycar und anderen Fahrzeugen. Es macht einfach Spaß, sie dabei zu beobachten, wie sie spielt!

Es wird jetzt immer deutlicher, dass sie manchmal schon wirklich ein Kleinkind ist – und dann auch wieder „unser Baby“. Die Backenzähne kommen auch langsam durch (oben sind sie da, unten sieht man aber auch schon was). Echt krass, welche Veränderungen sie jetzt durchmacht und wie groß sie geworden ist! Wir mussten schon erste Klamotten in Größe 74 aussortieren, die kleiner ausfallen und einiges trägt sie nun in Größe 80/86.

Jetzt beginnt seit langem mal wieder die erste „normale“ Woche ohne Urlaub und Krankheit. Mal sehen, wie es so läuft, ich vermisse die Kleine auf jeden Fall jetzt schon! Habt eine schöne Woche 🙂

53 Wochen alt!

Und schon ist die Geburtstagswoche wieder rum und die kleine Maus schon ein Jahr und eine Woche alt. Mensch, das ging schnell!

Der Geburtstag war supertoll und anstrengend zugleich. Den Vormittag hatten wir uns ganz für uns als kleine Familie genommen, das war schön. Die Kleine hat auch gleich verstanden, dass etwas besonders ist und ganz aufgeregt auf die ganze Deko gezeigt. Besonders die Bildergirlanden mit den Fotos des freundlichen Babys haben ihr gefallen 😀 Von uns hat sie die Regenbogenwippe von Lunatur bekommen und die wurde auch gleich beklettert. Am Geburtstag waren dann noch alle Großeltern und der Onkel mit Freundin da. Da meine Schwiegereltern immer noch wegen des Unfalls zu Hause liegen müssen, haben wir dort gemeinsam mit allen Großeltern Mittag gegessen.  Anschließend ging es dann nach Hause und nach dem Mittagsschlaf kam dann auch mein Bruder mit seiner Freundin. Es war also viel Action, aber es gab vor allem viel Sonne, viel Spaß, etwas Kuchen und viele Geschenke. Die Kleine hat so gestrahlt und alle haben tolle Sachen für sie ausgesucht. Der Abend war dann nach dem aufregenden Tag etwas unruhig und wir haben alle früh (und anschließend schlecht) geschlafen.

Am Dienstag hatte ich auch noch frei und morgens kamen mein Bruder und seine Freundin noch einmal vorbei, da sie im Hotel übernachtet haben. Das war toll, die Kleine hat sich so riesig gefreut und den ganzen Vormittag mit den beiden gespielt. Teilweise waren die drei dann im Garten und wir konnten einfach so für die Kinderparty nachmittags alles vorbereiten – total ungewohnt, wenn das Kind so fremdbespaßt wird 😉 War aber super!

Nachmittags kamen dann noch zwei Einjährige (mit Eltern bzw. Mutter) und ein vier Monate altes Baby mit Mutter zu Besuch. Da war ganz schön was los bei uns! Puh! Aber es gab wieder viele liebe Worte und tolle Geschenke und da auf die Kleinen ja Verlass ist, waren um 17:30 Uhr die meisten auch schon wieder weg – irgendwie ist es doch immer das gleiche, ab 17 Uhr werden alle etwas quengelig und müde. Auch der Abend war wieder etwas unruhig, aber wir hatten die Party überstanden und die Kleine war einfach so glücklich und hat an den Tagen nur gestrahlt – gut, sie strahlt ja fast immer, aber an manchen Tagen eben noch mehr ♥

Im Laufe der Woche war es dann bei mir (die zwei Tage) im Büro leider sehr stressig und meine Frau bekam auch noch eine dicke Erkältung. Irgendwie schafften wir es aber bis zum Freitag, da hatte ich wieder frei, da ich gerne mit zur U6 wollte. Die Kleine hat alles toll gemeistert und wurde sehr gelobt. Sie ist jetzt 74 cm groß und 8390 Gramm schwer. Echt der Wahnsinn, in einem Jahr ist sie 26 cm gewachsen (mehr als 50% ihrer Körperlänge zur Geburt hat sie zugelegt!) und hat 5670 Gramm zugenommen (sie hat sich verdreifacht in diesem Jahr – unglaublich!). Richtig groß ist sie geworden, ich glaube, vor allem in der Länge hat sie in den letzten Tagen/Wochen noch mal einen Schuss gemacht. Und ihre Haare sind ganz lang geworden, sie sieht jetzt auch gar nicht mehr nach Baby aus.

Es wurde auch noch geimpft (MMR und Windpocken) und wir starteten am Samstag in das verlängerte Geburtstagswochenende für meine Frau. Ich hatte eine Wellness-Suite mit Sauna und Dampfbad gebucht, was sich im Endeffekt als sehr gut rausstellte. Denn 1) hatte die Kleine eine ziemliche Impfreaktion mit hohem Fieber und Ausschlag, 2) bekam sie dazu die Erkältung von meiner Frau und 3) steckte ich mich auch noch an. Alles keine so guten Voraussetzungen – trotzdem haben wir die freien Tage genossen und in den Nächten umso mehr gelitten (wenn es allen nicht gut geht, schläft die Kleine natürlich noch schlechter und wir bräuchten umso mehr den Schlaf). Aber ein großes Hotelfrühstück, Wellness im eigenen Zimmer und ein wenig Shopping und Sightseeing machen doch so einiges wieder gut! Außerdem haben wir ganz viele Spielplätze ausprobiert, das hat Spaß gemacht – wir sind seit langem mal wieder Seilbahn gefahren, die Kleine das erste Mal. Die Großen hatten ganz vergessen, WIE cool das ist und die Kleine findet sowieso alles mit hoher Geschwindigkeit und viel Action toll.

Die Kleine ist so süß im Moment und sie redet ganz viel. „Mama“ und „Mäh“ (das wurde auf viele Tiere ausgeweitet, besonders inbrünstig ist es aber bei Schafen), „Wu-Wu“ (Hund), „Hu-Hu“ (Eule), „Piep“ (Vogel), ab und zu sagt sie „Haaaai“ oder „Allo“, wenn wir zu ihr „Hallo“ oder „Hi“ sagen, aber das klappt nicht immer 😀

Nun starten wir wieder in eine kurze Woche und alle sind auf dem Weg der Besserung, das ist schön. Mal sehen, was wir Ostern so unternehmen 🙂

52 Wochen alt – und happy Birthday!

Mensch, das war eine echt stressige Woche. Die Kleine hat aber alles supertoll mitgemacht und ich kann nicht oft genug betonen, WIE entspannt unsere Tage sind. Vermutlich ein echter Ausgleich für die Nächte 😂

    Meine Schwiegereltern kamen aus dem Krankenhaus, können sich aber noch nicht selbst versorgen (und der Beginn der Reha ist noch etwas hin), also haben wir da viel geholfen, haben auch noch Reste für den Geburtstag eingekauft und geplant, nebenbei der ganz normale Alltag… auch am Wochenende war viel los, wir haben das neue Segelboot einer Freundin besichtigt, uns mit den Eltern und Kindern aus dem Geburtsvorbereitungskurs getroffen und noch zwei Freundinnen im neuen Haus besucht – es gab also viel zu gucken und die Kleine war immer ganz vorne mit dabei! Sie liebt es nun mittlerweile auch, im Kinderwagen zu fahren (heute Vormittag hat sie es sogar eingefordert – wir konnten es kaum glauben!!), ist neugierig wie immer, liebt Tiere über alles und strahlt wirklich alles und jeden an.

    Am vorletzten Tag bei den Schwiegereltern im Krankenhaus wurde ihr dann noch eine unglaubliche Ähnlichkeit mit meiner Schwiegermutter bestätigt (mein Schwiegervater hat sich kaputt gelacht), was mal wieder bestätigt: Was der Mensch glauben will, das sieht er auch 😀
    Gestern Abend habe ich die Kleine ins Bett gebracht und dann mit meiner Frau das Wohnzimmer geschmückt. Besonders freue ich mich über die Fotogirlanden (wir haben jeden Monat zwei Fotos gemacht, einmal mit Karten und einmal mit Nummern auf dem Body und jetzt kamen alle an eine Kordel) und den Geburtstagskranz von Grimm. Ich bin so gespannt, wie sie heute morgen darauf reagiert, wenn alles ganz anders aussieht und sie so viel neues und so viel Besuch bekommt. Ich bin echt aufgeregt wie schon lange nicht mehr bei meinem Geburstag – klingt vielleicht komisch, ist aber so. 
    Unser kleiner Sonnenschein, nichts macht uns stolzer, als heute mit Dir Deinen allerersten Geburtstag zu feiern. Deine Mamas haben Dich sehr, sehr lieb und wissen, dass sie mit Dir das schönste Geschenk bekommen haben, das sie sich jemals hätten wünschen können ❤ Bleib‘ so fröhlich, neugierig, aktiv, frech, süß und clever, wie Du es bist! Happy Birthday 😍

    Unser Geburtsbericht

    Nacht von Samstag, 2. April 2016 (39+0) auf Sonntag, 3. April 2016 (39+1)

    Ganz schön lang geworden – trotzdem viel Spaß beim Lesen 🙂

    Es ist etwa 2:30 Uhr, als ich wach werde. Irgendwann merke ich, dass ich ein Ziehen im Unterleib habe. Da ich das seit meiner letzten Regel in dieser Stärke nicht mehr hatte, denke ich zunächst an Senk- oder Übungswehen, die ich bisher ja noch gar nicht hatte. Deshalb freue ich mich: Endlich ein Vorzeichen auf die bevorstehende Geburt! Ab etwa drei Uhr fällt mir auf, dass die Schmerzen regelmäßig kommen, alle zehn bis 15 Minuten. Sie sind allerdings gut auszuhalten, so wie normale Regelschmerzen, wenn sie nicht zu stark sind. Ich muss sehr oft auf die Toilette und habe Angst, meine Frau ständig zu wecken. Sie schläft allerdings nach den letzten meist sehr schlechten Nächten ziemlich tief und fest. Bei einem Toilettengang gegen fünf Uhr wird sie aber wach und fragt, was los ist. Ich sage ihr, dass ich glaube, Wehen zu haben. Wir beide bleiben erstaunlich ruhig, was sonst nicht unsere Art ist und beschließen, bald  in die Badewanne zu gehen. Schließlich haben wir im Internet gelesen, dass Senk- oder Übungswehen dort verschwinden, richtige Wehen jedoch nicht. Also sitzen wir am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr in der Badewanne! Das warme Wasser ist zwar sehr angenehm, aber die Wehen verschwinden nicht. Es geht also vielleicht wirklich los? So richtig glauben können wir es noch nicht.

    Wir gehen erst einmal nach unten und frühstücken dort in Ruhe. In dieser Zeit fange ich mit der Wehen-App an, die ich vor ein paar Tagen heruntergeladen habe, die Wehen und die Länge zu ermitteln. Gleich bei der ersten Wehe sagt die App, ich solle ins Krankenhaus fahren, da sie länger als 30 Sekunden dauert. Das sehen wir aber nicht so 😉 Jetzt kann ich mir auch wirklich vorstellen, dass es Wehen sind. Ich merke richtig, wie sie sich aufbauen, den stärksten Punkt erreichen und wieder abflauen.

    Nach dem Frühstück legen wir uns aufs Sofa und machen ein wenig den Fernseher. Die Wehen kommen nun recht unregelmäßig zwischen sieben und zehn Minuten, manchmal aber auch länger oder kürzer. Die Intensität nimmt aber zu. Ich versuche ab und zu noch die Augen zu schließen, da ich so müde bin, aber an Schlaf ist nicht wirklich zu denken. Gegen neun Uhr telefoniere ich noch mit meinen Eltern, will ihnen aber nichts von den Wehen sagen und bekomme das auch noch relativ gut hin. Wenn eine Wehe kommt, lasse ich mir einfach etwas erzählen und danach kann ich weiter reden 😉 Gegen zehn Uhr rufe ich im Kreißsaal an und frage, wann wir wohl kommen sollten. Eine sehr nette Hebamme sagt, bei einem Wehenabstand unter fünf Minuten sollen wir kommen oder auch schon eher, wenn wir das Gefühl haben, nicht mehr länger zu Hause bleiben zu wollen.

    Langsam werden die Wehen wirklich schmerzhaft, kommen jetzt so zwischen fünf und sieben Minuten. Mir fällt es schwerer, mich während der Wehe zu unterhalten und ich muss mich auf mich selbst konzentrieren. Ich liege weiterhin auf dem Sofa, meine Frau sitzt neben mir und strahlt glücklicherweise sehr viel Ruhe aus. Sie packt zwischenzeitlich auch die letzten Sachen zusammen und räumt das Haus noch einmal auf.

    Irgendwann sprechen wir über das Mittagessen (da müsste es zwischen elf und 11:30 Uhr gewesen sein), eigentlich sollte es an diesem Tag selbstgemachte Pizza geben. Das wird uns langsam aber etwas zu knapp, da die Schmerzen doch ziemlich stark und manchmal auch Wehenabstände unter fünf Minuten dabei sind. Da wir (ok, vor allem ich!) aber Angst haben, mit leerem Magen ins Krankenhaus zu fahren, steigt meine Frau ins Auto und holt eine Tiefkühlpizza an der Tankstelle. Ich heize den Ofen vor und packe ein paar Reste ein. Während der Wehen muss ich mich festhalten und sie ziemlich veratmen.

    Die Pizza ist schnell gemacht, ich liege wieder auf dem Sofa und veratme nach jedem gegessenen Pizzastück eine Wehe – eine echt skurrile Situation 😀 Nach dem Essen machen wir uns dann auch schnell auf den Weg. Es kommt währenddessen der Punkt, an dem ich denke, dass es gut ist, dass wir losfahren. Das passt also. Die Fahrt zum Krankenhaus dauert nur zehn Minuten, länger hätte ich auf dem Sitz auch nicht ausgehalten. Zum Glück ist der „Storchenparkplatz“ frei und wir laufen zum Kreißsaal. Es ist sonntäglich ruhig und ein ganz komisches Gefühl, dass nun wirklich dieser eine Moment gekommen ist: Wir kommen hier an mit Geburtswehen!

    Im Kreißsaal (gegen 12:30 Uhr) werden wir sehr nett begrüßt und es wird gleich gefragt, ob wir auch angerufen hatten (da ist heute wohl nicht viel los, kein anderer da). Dann kommen wir ins Aufnahmezimmer und dort wird ein CTG geschrieben. Die Wehen sind zu erkennen. Gott sei Dank! Es war meine größte Angst, dass die Wehen nicht aufgezeichnet werden und mir keiner glaubt. Leider werden die Herztöne unter den Wehen ab und zu etwas schlechter. Die Hebamme sieht das und beobachtet es kurz gemeinsam mit einer Kollegin. Dann sagt sie, dass es nicht weiter schlimm ist, weil sich die Herztöne sofort nach der Wehe wieder erholen. Wir sind etwas beruhigt. Die Hebamme schaut dann nach dem Muttermund, dieser ist drei cm geöffnet. Sie lobt das als gutes Ergebnis für eine erste Geburt und wir sind ebenfalls froh, dass es wirklich losgeht. „Sie gehen auf jeden Fall zu dritt hier raus“, sagt sie. Wir werden also offiziell im Krankenhaus aufgenommen und bekommen sogar ein Familienzimmer – eine Sorge weniger, unsere Freude ist riesig. Dann kommt der Oberarzt, legt einen Zugang (zum Glück in die Ellenbeuge und nicht in die Hand) und macht anschließend noch einen Ultraschall, bei dem unsere Kleine auf 2600 g mit einem Kopfumfang von 32 cm geschätzt wird.

    Zurück im Kreißsaal bekommen wir noch die Aufnahmeunterlagen und den Aufklärungsbogen für die PDA. Wir unterschreiben die Aufnahme und nehmen den Aufklärungsbogen mit, als wir erst mal ins Zimmer gehen dürfen. Die Hebamme bringt uns hin und zeigt uns alles. Sie sagt, wir sollen in Ruhe auspacken und gegen 15.30 Uhr wieder in den Kreißsaal kommen – oder vorher, wenn es schlimmer wird. Da ist es kurz vor 14 Uhr. Im Zimmer packen wir aus und füllen die Unterlagen für die PDA aus. Außerdem packen wir die Kreißsaaltasche um. Ich habe wirklich häufig sehr starke Wehen, die ich veratmen muss. Eine Freundin schreibt mir noch, dass der 4.4. doch ein schönes Datum wäre. Ich antworte ihr nur knapp, dass wir auch den 3.4. schaffen 😀 Nachdem die Wehen irgendwann immer stärker werden, sage ich zu meiner Frau, dass ich es im Zimmer nicht aushalte und wieder in den Kreißsaal möchte. Auch wenn ich das irgendwie peinlich finde, nun gleich wieder dort aufzuschlagen.

    Wir gehen aber wieder los und treffen auf dem Flur noch die Stationsschwestern, die wir bisher nicht gesehen hatten. Diese sind sehr nett und wir spaßen herum, dass wir nur eben das Baby abholen und dann gleich wiederkommen. So geht es wieder in den Kreißsaal. Dort sage ich, dass es langsam wirklich schlimm wird und die Schmerzen sehr stark. Wir kommen in einen großen Kreißsaal, wo ich mich auf ein Bett lege und wieder ans CTG angeschlossen werde. Nach ein paar Wehen frage ich nach Schmerzmitteln und der Arzt wird nochmal angerufen. Danach bekomme ich einen Tropf, der zumindest die schlimmsten Spitzen der Wehen etwas abfedert. Meine Frau schreibt noch ihrer Chefin, dass sie ab morgen Urlaub braucht. Irgendwann bitte ich sie, sich zu mir aufs Bett zu setzen, da ich mich während der Wehen festhalten muss und nicht gerne alleine bin. Ich verliere ein wenig das Zeitgefühl, aber gegen 15:30 Uhr ist der Tropf durchgelaufen (war etwa eine Stunde) und ich merke schon zum Ende, dass die Schmerzen jetzt richtig schlimm werden. Ich spreche kurz mit meiner Frau und wir beschließen, nach einer PDA zu fragen. Ich bin so dankbar, dass meine Frau die ganze Zeit da ist und sich kümmert. Von den Hebammen sehen wir nämlich nicht allzu viel.

    Meine Frau geht also nach vorne und fragt wegen der PDA. Es soll gleich jemand zur Untersuchung kommen. Die nette Hebamme, die vorher da war, kommt gegen 15:40 Uhr und verabschiedet sich in den Feierabend. Da kann ich gar nicht mehr drauf reagieren, weil die Schmerzen wirklich kaum auszuhalten sind. Kurz darauf kommt die neue Hebamme und untersucht mich noch einmal. Sie sagt: „Für eine PDA ist es jetzt zu spät, der Muttermund ist offen, es geht jetzt los. Sie müssen auf das andere Bett wechseln!“ Wir sind völlig perplex, ich noch dazu ernsthaft verzweifelt. Wie soll ich das ohne Schmerzmittel aushalten? Ich zittere am ganzen Körper, meine Frau und die Hebamme helfen mir auf das andere Bett. Die Hebamme ruft den Oberarzt an. Ich habe riesige Angst, die Wehen sind für mich einfach nicht auszuhalten und ich jammere gefühlt nur noch herum. Die Hebamme sagt, ich könne auch mal die Luft anhalten und pressen, wenn die Wehe da ist, aber ich habe keine Ahnung, wie. Sie will die Fruchtblase öffnen, die ist aber ziemlich robust und springt erst beim zweiten Versuch. Das Öffnen ist wirklich schmerzhaft und definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen.

    Irgendwann sind dann Arzt, Hebamme und meine Frau um das Bett versammelt. Alles klar, ich kann dann wohl jetzt sterben – ach nein, ich soll doch noch etwas tun, wechsle meine Position und liege nun auf der Seite. Ein Bein hält die Hebamme fest und ich komme mir wirklich vor wie in einer ziemlich schlechten Krankenhausserie, als gesagt wird, ich soll in der Wehe erst hecheln, dann den Kopf auf die Brust nehmen und pressen. Den Drang, wirklich pressen zu wollen, habe ich allerdings zu keinem Zeitpunkt. Deshalb bin ich darauf angewiesen, was die Hebamme sagt. Ich habe riesige Angst und das Gefühl, es auf gar keinen Fall schaffen zu können. Alle sind aber sehr lieb und verständnisvoll, sprechen mir Mut zu und motivieren mich. Die Presswehen kommen mir ewig vor, irgendwann merke ich, dass es wohl gleich soweit ist. Es wird geschnitten (das bekomme ich nur am Rande mit, Schmerzen habe ich keine) und plötzlich spüre ich einen riesigen Druck, dann soll ich hecheln und nochmal presse und spüre richtig, wie etwas aus mir rausflutscht. Um 16:20 Uhr ist sie da. Ich schaue zu meiner Frau, die auf das Bett guckt und dann dahin und sehe nur, dass sich etwas bewegt und höre das Baby schreien. Ich frage, glaube ich, drei Mal: „Ist sie da?“ Ich bin so erleichtert, dass diese wirklich schrecklichen Schmerzen endlich vorbei sind. Unsere Kleine ist etwas blau, das liegt wohl an den immer wieder schlechteren Herztönen auch unter der Geburt.

    Die Hebamme legt mir das Baby auf die Brust, meine Frau und ich schauen sie einfach nur an und sie guckt uns mit ganz großen Augen an. Mir fällt gleich auf, dass sie ganz dunkelblaue Augen hat. Meine Frau fragt irgendwann: „Ist es denn wirklich ein Mädchen?“ – das sorgt für Erheiterung. Die Plazenta wird wenig später ohne Probleme geboren, ich werfe nur einen kurzen Blick darauf.

    Später wird unser Mädchen noch gewogen (2720 g), gemessen (48 cm und einen Kopfumfang von 34 cm) und untersucht (alles ok). Dann werde ich (insgesamt über eine Stunde) genäht. Meine Frau ruft die glücklichen Großeltern an und dann wechseln wir uns ab, wer das Baby halten darf. Die Sonne scheint in den Kreißsaal, obwohl der Tag bisher eher grau war. So schön!

    Als wir endlich fertig sind, dürfen wir noch ein paar Minuten in einem weiteren Kreißsaal verbringen und die Kleine trinkt das erste Mal. Schon wieder Schmerzen, auch die Nachwehen sind nicht besonders angenehm. Mein Kreislauf ist ganz schön am Boden. Es ist auch alles noch unwirklich, weil es so schnell ging! Irgendwann holen uns zwei Krankenschwestern von der Geburtsstation ab, die lachen müssen, weil es dann ja wirklich so schnell ging wie vorhin angekündigt. Wir sind total überwältigt und ich bekomme das meiste nur wie durch eine Watteschicht mit. Als wir endlich zu dritt auf unserem Familienzimmer sind, freue ich mich riesig. Es gibt dort noch ein leckeres Abendbrot, das uns die Schwestern extra zusammengestellt haben. Dann genießen wir es einfach, eine Familie zu sein! In der ersten Nacht wird unsere Tochter deutlich mehr schlafen als wir, da wir ständig nach ihr gucken und vor Aufregung kaum ein Auge zu bekommen.

    Das ist heute genau 52 Wochen her. Morgen feiern wir den ersten Geburtstag unserer kleinen Tochter, auf die wir sehr stolz sind und die wir jeden Tag ein wenig mehr lieb haben ♥

    51 Wochen alt!

    Ja, jetzt geht die Zeit bis zum ersten Geburtstag doch rasant voran! Wir haben daher diese Woche so richtig im Garten angefangen. Die Kleine war (fast) immer ganz vorne mit dabei, ist durch die Kiesbeete gekrabbelt, hat versucht, jeden Stein und jedes Blatt zu essen, sich von oben bis unten mit Erde beschmiert, ist auf unserem großen Deko-Schaf geritten, hat geschaukelt, gerutscht und im Sandkasten gesessen – kurz: Ich glaube, sie war einfach glücklich. Es ist ja nun endlich Frühling und da wir zum Geburtstag nächste Woche eine Menge Besuch bekommen, wollten wir natürlich alles schön haben. Also sind wir fast jede freie Minuten rausgegangen und haben im Garten gewerkelt.

    An den anderen Tagen haben wir uns mit einigen anderen Müttern vom PEKiP-Kurs im Indoor-Spielpark getroffen, zu Hause mit kleinen Freunden gespielt, waren beim Zahnarzt (unsere Kleine hat nun auch ihren ersten Kontrolltermin im Mai bekommen), Oma und Opa im Krankenhaus besuchen, spazieren, einkaufen, haben gekocht, gebacken und einen weiteren 1. Geburtstag gefeiert. Nebenbei habe ich noch recht viel gearbeitet diese Woche, da sehr viel anstand und ich habe wieder angefangen, ein paar Dinge zu nähen. Es war also sehr viel los und die Woche hat uns allen viel Spaß gebracht.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat es dann leider meine Frau erwischt: Ihr war übel und es wurde immer schlimmer, bis sich dann ein richtiger Magen-Darm-Infekt ankündigte. Oh je! Den ganzen Sonntag lag sie flach mit Fieber, heute geht es ihr aber schon wieder etwas besser, so dass sie den Vormittag alleine zu Hause schafft. Ich hoffe nur, dass die Kleine und ich verschont bleiben. Zusätzlich zur Zeitumstellung und den sowieso unruhigen Nächten brauche ich das nicht auch noch.

    Wir haben nun auch die restliche Deko für den Geburtstag vorbereitet, eine kleine Wimpelkette für den Kuchen möchte ich noch machen. Ich muss sagen – auf das Dekorieren am Sonntag freue ich mich fast am meisten 😀 Total verrückt, aber wir haben zum Beispiel auch Fotos von jedem Monat gemacht und die für eine Fotogirlande ausgedruckt und das stelle ich mir jetzt schon toll vor, wenn wir die dann aufhängen. Am Sonntag ist es ja dann wirklich genau 52 Wochen her, dass nachts die Geburt losging. Und ich bin so froh, dass wir dieses Mal den Geburtstag feiern können und nicht die Geburt noch mal „mitmachen“ müssen. Habe ich eigentlich einen Geburtsbericht veröffentlicht? Ich glaube, nein. Vielleicht mache ich das mal diese Woche, dann ist es ja schon so gut wie ein Jahr her – quasi just in time 😉 Ich muss sagen, dass ich die Zeit, in der sie auf der Welt ist, viiiiel mehr genieße als damals die Schwangerschaft.

    Diese Woche steht wieder einiges an und wir werden die Reste für den Geburtstag planen – ich war nie die große Partymaus, was Geburtstage angeht. Aber jetzt macht es richtig Spaß, alles gemeinsam mit meiner Frau zu planen ♥ Ist ja auch für uns ein aufregender Tag! Unser Baby wird zum Kleinkind – und das merkt man jetzt auch schon. Sie wird viel kuscheliger und fordert auch (noch) mehr Aufmerksamkeit ein. Sie macht erste Schritte (als richtiges Laufen würde ich das aber noch nicht zählen) und „unterhält“ sich schon richtig mit uns (Mama! Mäh! – Das sagte sie im Garten zu meiner Frau, die mit ihr auf dem großen Schaf reiten sollte 😀 Ich habe angemerkt, dass sie ihr vielleicht auch sagen wollte, dass sie ein Schaf ist ;-)) und sie hat mir ganz bewusst gestern zwei Küsschen gegeben! Das war besonders schön, weil wir beide nie zu ihr sagen „Gib‘ mir mal ein Küsschen.“ oder so was. Ich mag es gar nicht, wenn Kinder dazu aufgefordert werden, jemandem irgendwie Zuneigung entgegen zu bringen – das sollte meines Erachtens immer von den Kindern selbst kommen. Wir küssen sie aber natürlich oft (wie könnten wir nicht?!), aber daher war es besonders schön, dass sie es nun von sich aus bei uns macht. Sowieso ist es total schön, wenn sie uns in den Arm nimmt oder sich an uns ankuschelt. Wir haben unseren kleinen Wirbelwind sehr, sehr lieb ♥

    50 Wochen alt!

    Puh, das war eine aufregende Woche. Erst ging alles ganz entspannt los, wir waren auf dem 1. Geburtstag eines kleinen Jungen und haben ein paar Stunden in einem kleinen Indoor-Spielplatz verbracht. Das war sehr schön und auch entspannt. Wenn auch die Mutter des Jungen gerade sehr traurig und ratlos ist, die Eingewöhnung bei der Tagesmutter klappt so gar nicht wie erhofft und sie musste den Arbeitsstart nun schon verschieben. In solchen Momenten bin ich ehrlich gesagt froh, dass wir das alles ein wenig nach hinten verschoben haben.

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bekamen wir dann die Nachricht, dass meine Schwiegereltern im Krankenhaus liegen – beide! Sie sind auf dem Heimweg von einem Abendessen gestürzt – alles ziemlich doof gelaufen, der eine wollte den anderen auffangen und so weiter…auf jeden Fall haben wir nun einmal einen gebrochenen Oberschenkelknochen und einen Sehnenabriss im Knie. Beides wurde dann in dieser Woche operiert, die beiden haben auch zusammen ein Zimmer. Trotzdem war es für uns natürlich etwas stressig, alle Sachen aus der Wohnung besorgen, ins Krankenhaus bringen, usw. Aber jetzt ist etwas Ruhe eingekehrt und die beiden können sich erst einmal dort erholen, eine Reha wird später dann auch noch folgen.

    Deshalb haben wir uns nach diesem Schreck ein richtiges Familienwochenende gegönnt! Wir haben einfach eine schöne Zeit verbracht, waren viel draußen (so lange es noch nicht so regnete), haben geschaukelt, waren einkaufen, haben einen Ausflug gemacht und waren shoppen, haben lecker gegessen und gekocht, viel gespielt, waren schwimmen und haben sogar einen gemeinsamen Mittagsschlaf geschafft. Es war so richtig perfekt – umso schlimmer, dass heute wieder Montag ist. Aber da muss man durch, das will ja auch alles irgendwie bezahlt werden 😉

    Die Nächte sind leider durchgehend weiter schlecht, spätestens alle zwei Stunden weckt die Kleine mich. Meine Hoffnungen liegen jetzt einfach auf den Menschen, die schreiben oder erzählen, dass es sich irgendwann ganz plötzlich geändert hat. Immerhin hat es sich ja auch sehr plötzlich in die schlechtere Richtung verändert letzten Spätsommer. Davor hatte sie ja mal ganz gut geschlafen – also glauben wir daran, dass es auch in die andere Richtung wieder so plötzlich funktioniert 😉

    Langsam haben wir auch das Gefühl, dass sich etwas mit dem Essen verändert. Sie wird zwar immer noch relativ viel gestillt, aber sie fängt an, unser Mittag- und Abendessen ein wenig zu probieren – daran hatte sie ja lange überhaupt kein Interesse bzw. hat es direkt ausgespuckt. Seit sie jetzt unser normales Essen haben darf, ist es viel besser geworden. Ich denke, Mittagsbrei werden wir bei ihr einfach nie schaffen, den mag sie einfach nicht. Wenn sie aber dafür jetzt mittags bei uns etwas mit isst, finde ich das umso schöner!

    Die Kleine ist und bleibt aber einfach ein Sonnenschein. Sie strahlt ab dem Moment, in dem sie morgens die Augen aufmacht und hört damit fast den ganzen Tag nicht mehr auf. Auf ihrer Schaukel (vorgezogenes Geburtstagsgeschenk der Schwiegereltern) juchzt sie richtig laut ♥ Es ist so schön, sie zu beobachten. Sie zeigt auf alles, sagt dann „Da!“ oder „Oh!“ und staunt. Sie redet jetzt wieder viel mehr, zwar keine richtigen Worte (Mama und Mäh – für ein Schaf – bleiben da bisher die einzigen), aber die Laute sind viel differenzierter geworden. Außerdem bekommen wir langsam das Gefühl, dass sie laufen will. Zwischen uns beiden macht sie auch mal ein oder zwei Schritte frei und sie übt jetzt viel mehr, zu stehen und zu laufen. Wenn sie müde wird, legt sie sich jetzt manchmal einfach so mit dem Kopf auf den Teppich und guckt ganz verträumt. Das ist wirklich zum Knutschen. Außerdem ist sie noch viel kuscheliger geworden, streichelt jetzt oft unsere Gesichter und klettert auf den Schoß. Wir haben sie so sehr lieb, dass es uns manchmal weh tut, wenn wir sie anschauen. Was für ein Glück, dass wir das gemeinsam erleben können – gerade nach einem so wunderschönen Wochenende sind wir dann sehr dankbar!